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rheinische ART 01/2015

Archiv 2015

ARCHITEKTUR
Und er kommt doch:
Erweiterungsbau für das Museum Küppersmühle

 

Der erste Anlauf zu einem Erweiterungsbau des Museum Küppersmühle in Duisburg war genauso spektakulär gescheitert wie dessen Architektur war. Mit „Schuhkarton“ hatte der Container-anmutende Baukörper, gedacht platziert auf dem Dach des Hauses, bereits seinen Necknamen erhalten. Dass eine mangelhafte Durchführung der bautechnischen Arbeiten diesen mutigen architektonischen Entwurf, der das Potential zu einem neuen Wahrzeichen der Stadt Duisburg hatte und weithin sichtbar das Thema moderne Kunst transportiert hätte, nie haben Realität werden lassen, ist bedauerlich.

 

Diesmal bleibt man am Boden: Entwurf des Erweiterungsbaues für das Museum Küppersmühle im Duisburger Innenhafen. Grafik© Herzog & de Meuron

 

Doch mit dem maroden Bauskelett wurde offenbar nicht die Idee eines Erweiterungsbaus entsorgt. Das Sammlerehepaar Sylvia und Ulrich Ströher hat mit der Gründung der MKM-Stiftung die notwendigen
Voraussetzungen geschaffen und das Schweizer Architektenbüro Herzog & de Meuron mit der Planung eines weiteren Baus beauftragt.

     Ein erster Entwurf existiert bereits. Dazu teilt die Stiftung mit: „Dieser sieht die Realisierung des Erweiterungsbaus mit einer Ausstellungsfläche von ca. 2.600 Quadratmetern auf vier oberirdischen Geschossen an der Ostseite des Museums Küppersmühle mit direkter Anbindung zum Stammhaus vor. Dem Baubeginn wird eine etwa einjährige Planungsphase vorausgehen, so dass voraussichtlich im Jahr 2016 die Bautätigkeiten aufgenommen und der Erweiterungsbau im Jahr 2018 fertiggestellt werden kann.“
     Die Stiftung für Kunst und Kultur e.V. in Bonn, die das Museum Küppersmühle bereits seit 15 Jahren betreibt „... freut sich sehr über diese Entwicklung und über das Vertrauen der Familie Ströher, die den Betreibervertrag gleichzeitig um weitere 12 Jahre verlängert hat.“

 

„Zukünftig gibt es weitere wichtige Gründe, das MKM in Duisburg zu besuchen, denn die Sammlung von Sylvia und Ulrich Ströher wird durch den Erweiterungsbau in ihrer ganzen Dimension sichtbar. Die Entwicklung der deutschen Kunst nach 1945 mit all ihren Auswirkungen, mit ihren Schlüsselwerken und kunsthistorischen Bezügen wird in besonderer Weise durch die Vergleichsmöglichkeiten der künstlerischen Positionen verdeutlicht“, erläutert MKM-Direktor Walter Smerling.

 

„Der geplante Erweiterungsbau reiht sich in die Kette der eindrucksvollen historischen Backsteinbauten entlang des Hafenbeckens ein und komplettiert so den bestehenden Museumskomplex. Zugleich definiert der neue Kopfbau den Abschluss der gesamten Gebäudezeile am Hafenbecken. Das neue Projekt ist eine integrierte und ergänzende Architektur.“, so die Architekten Herzog & de Meuron aus Basel.

 

 Die Sammlung Ströher umfasst mit rund 1.500 Werken zentrale Positionen deutscher Kunst von internationalem Rang, ausgehend von den 1950er Jahren bis in die Gegenwart, darunter Georg Baselitz, Peter Brüning, Hanne Darboven, K.O. Götz, Candida Höfer, Anselm Kiefer, Markus Lüpertz, A.R. Penck, Gerhard Richter, Emil Schumacher, Bernard Schultze und anderen. Die erweiterten Sammlungsräume sollen es ermöglichen, die Künstler und ihre Werke im großen Zusammenhang zu präsentieren.


rART/ruwoi

 

 

 

 

 

 

 


 

  

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