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rheinische ART 02/2011

 

 

Archiv 2011: aus "Besuchenswert"

Viele Künstler mit Zukunft wurden und werden hier entdeckt


RUNDGANG


Wenn die Klassenzimmer zu Galerieräumen werden und sich ein zahlenmäßig starkes und bunt gemischtes Publikum durch die breiten wie hohen Flure des herrschaftlichen Gebäudes bewegt, ist Rundgang. Ob Sammler, Galeristen, Künstler, Studierende oder einfach Kunstliebhaber: sie kommen alle, wenn die Kunstakademie Düsseldorf für Besucher ihre Türen öffnet.

 

Blick in die Ausstellung der Studierenden an der Kunstakademie Düsseldorf                                                                       Foto rArt

 

DER Rundgang hat eine lange Tradition. Der erste fand im Jahr 1932 statt und entwickelte sich seit den 50er Jahren zu einem kalendarischen Kulturereignis, das heute weit über Düsseldorf hinaus Beachtung findet. In den letzten Jahren kamen während der Rundgangswoche im Schnitt über 30.000 Besucher ins Haus, im letzten Jahr sollen es nach Worten des Rektors Tony Cragg mehr als 40.000 Besucher gewesen sein. Eine wahrlich stattliche Zahl und eine, wie Cragg erwähnt, die sich so manches Museum für seine Ausstellungen wünschen würde.

   Bei aller öffentlichen Begeisterung mag Cragg nicht darauf verzichten, auf eine ganz andere, wichtige Funktion des Rundgangs hinzuweisen. Dieser dient aus hausinterner Sicht für alle an der Akademie arbeitenden Kunstschaffenden auch dazu, sich umzuschauen und sich zu informieren, was in anderen Klassen, in anderen Bereichen der Kunst an diesem Ort entsteht. Die eigenen Werke gemeinsam mit anderen ausgestellt zu sehen, provoziere eine Reflexion der eigenen künstlerischen Leistung, die einen Wert an sich hat.


Nähe zu den Kreativen


Die steigende Besucherfrequenz ist auch ein Indiz für das starke öffentliche Interesse daran, was an der Akademie geschieht. Der Rundgang findet jährlich zum Ende des Wintersemesters statt und gibt einen wunderbaren Einblick in eine autarke künstlerische Arbeit, die dort vielleicht eine Geburtsstunde feiert oder sich als Weiterentwicklung zeigt.
  Die Studenten sind vor Ort in ihren Räumen, präsentieren ihre Arbeiten und diskutieren mit den Interessierten. Je nach Temperament sind die jungen Leute bereits erstklassige Eigenvermarkter oder bewegen sich lieber im Hintergrund, bis man nach ihnen fragt. Dem Kontakt mit dem Publikum kann eigentlich bei Gefallen der präsentierten Kunst kaum einer entgehen, denn die Informationen über die Arbeiten und ihre Macher stehen einfach wie effektiv zur Verfügung. Sicherlich ist die Nähe zu den jungen Kreativen mit ein Grund für den ganz eigenen Charme und Teil des Erfolgskonzeptes dieses Rundgangs.
Irmgard Ruhs-Woitschützke

 

Der Rundgang 2011 endet am Sonntag, den 13. Februar 2011.
Kunstakademie Düsseldorf
Eiskellerstraße 1
40213 Düsseldorf
Telefon: 0211 / 1396-0

Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Freitag
9.00 bis 20.00 Uhr
Samstag und Sonntag
10.00 bis 20.00 Uhr

 

 

Originalgrafik

 

 

 


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