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rheinische ART 11/2016

Archiv 2016

GELESEN
Neue Düsseldorfer Kunstszene


Die Kulturjournalistin Helga Meister hat ein Buch geschrieben. In 70 Künstlerporträts berichtet sie über die aktuelle Künstlerszene Düsseldorfs.

 

Buchcover

 

Ihr Interesse gilt dabei den künstlerischen Strategien, Ideen und Visionen. Da in der Landeshauptstadt aufgrund der Kunstakademie eine sehr hohe Zahl Künstler lebt und arbeitet wie im Rheinland generell, hat Meister sich ein eigenes Raster aufgestellt mit Voraussetzungen, die die Künstler erfüllen mussten, um von ihr interviewt zu werden.
     Die Nationalität spielte keine Rolle, aber alle mussten zwischen 1960 und 1985 geboren sein und an der Kunstakademie Düsseldorf studiert haben. Und dann, natürlich, mussten ihre Arbeiten der Journalistin Meister ins Auge gefallen sein.

 

Die Auswahl der Künstler wie ihr Blick auf sie ist sicherlich subjektiv. Das bestreitet niemand, am allerwenigsten die Autorin selbst, und schmälert nicht die Aussage des Buches. Denn der 400 Seiten und über 100 Farbabbildungen umfassende Band lässt erkennen, wie facettenreich sich die Düsseldorfer Kunstszene derzeit präsentiert. Manche der porträtierten Künstler sind in der Landeshauptstadt ansässig und international bereits bekannt wie Danica Dakić, einige kommen aus dem näheren Umland wie Gregor Schneider. Andere sind bereits Professoren, andere werden gerade erst entdeckt. „Sie kommen aus dem Dschungel von Brasilien wie Rosilene Ludovico oder aus dem Land der eigenen Träume wie die junge Bildhauerin Mercedes Neuß. Einige Künstler schließen sich als HobbypopMuseum oder Konsortium zusammen oder sie arbeiten als Duo wie Stuke & Sieber, Keller & Wittwer und Fehr & Rühr“, schreibt der herausgebende Wienand Verlag dazu.


Viele der Porträts sind erstmals veröffentlichte Interviews, die Meister führte, und zeigen mit zahlreichen O-Tönen die Nähe der Autorin zu den Kreativen auf. Biografische Details runden die Porträts ab. Meister: „Das Buch ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen zwischen den Künstlern und mir. Manche Maler und Fotokünstler kennen mich seit ihren ersten Rundgängen, bei anderen war es ein erstes Kennenlernen.“

 

Ort der Buchpräsentation "Neue Düsseldorfer Kunstszene" war das Museum Kunstpalast. Zahlreiche Künstler erschienen zu diesem Termin und stellten sich gerne zum Gruppenfoto auf. Die Autorin Helga Meister (Bildmitte) zwischen ihren Unterstützern Beat Wismer (links) vom Kunstpalst und Hans-Georg Lohe (rechts), Kulturdezernent der Stadt. Gefördert hat ebenfalls die Kunststiftung NRW. Foto ©rART


Helga Meister gilt als intime Kennerin der Düsseldorfer Szene. Ihr Fazit nach all den Gesprächen: Den einen bestimmenden (Düsseldorfer) Stil gibt es nicht. Alle Künstler sind Individualisten, geprägt durch ihre Biografien. Ihr sei eine große Ernsthaftigkeit begegnet, berichtete Meister, und eine Lücke nach den älteren Kunst-Heroen (die ihren Platz in der Kunstgeschichte bereits gefunden haben) mit der Nähe zur Kunstakademie sei ihres Erachtens nach nicht entstanden. Die Düsseldorfer Künstlerschaft, davon zeigte sich Meister bei der Buchpräsentation überzeugt und schrieb es auch in ihr Vorwort, sei mehr als ZERO und die Becher-Schule.

ruwoi

 

Neue Düsseldorfer Kunstszene
in 70 Porträts

Helga Meister
In Zusammenarbeit mit dem
Museum Kunstpalast, Düsseldorf,
400 Seiten, 133 farbige und 11 s/w Abbildungen
ISBN 978-3-86832-371-9
EUR 29,80
Wienand Verlag Köln
www.wienand-verlag.de

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

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