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rheinische ART 10/2014

Archiv 2014

GEORG BÜCHNER-PREIS
Meister der unaufdringlichen Sprachkunst

 

Der Kölner Schriftsteller Jürgen Becker (*1932) erhält den Georg Büchner-Preis 2014. Die Auszeichnung gilt als wichtigste literarische Ehrung des deutschsprachigen Raums und soll am 25. Oktober 2014 in Darmstadt erfolgen.

 

 

DAS BILD WURDE AUS

©GRÜNDEN

ENTFERNT.

 

 

Der Kölner Jürgen Becker ist

Georg Büchner-Preisträger 2014 

© Boris Becker, VG Bild Kunst Bonn 2014

 

Die dortige Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung begründet die Preisverleihung wie folgt: „Jürgen Becker ist eine maßgebliche Stimme der zeitgenössischen Poesie, sein Werk hat die deutschsprachige Dichtung über Generationen entscheidend geprägt.“ In seinem über Jahrzehnte gewachsenen Werk habe Becker die Gattungsgrenzen von Lyrik und Prosa beharrlich neu vermessen und verändert, so die Jury der Akademie weiter.

 

Reputation Mit dieser öffentlichen Wertschätzung ist Becker eigentlich nicht mehr die „graue Eminenz der deutschen Gegenwartsliteratur“, wie ihn sein Verlag, der Suhrkamp Insel Verlag, beschrieb. Aus dem Mann im Hintergrund ist einer im Vordergrund geworden, denn als Georg Büchner-Preisträger steht Jürgen Becker fortan mit in der Reihe herausragender Autoren. Geehrt wurden mit dem renommierten Preis, der seit 1951 jährlich verliehen wird und in diesem Jahr mit 50.000 Euro dotiert ist, bereits Günter Grass (1965), Heinrich Böll (1967), Erich Kästner (1957) und Elfriede Jelinek (1998). Namensgeber ist übrigens der deutsche Revolutionär und Dramatiker Georg Büchner, der 1813 im Großherzogtum Hessen geboren wurde und 1837 in Zürich starb.

 

Jürgen Becker ist als brillanter Lyriker, Hörspiel- und Prosaautor bekannt und bereits mehrfach ausgezeichnet worden. Von 1974 an leitete er für 20 Jahre die Hörspielredaktion des Radios Deutschlandfunk in seiner Geburtsstadt Köln. Mit experimentellen Prosatexten wie „Felder“ (1964) oder „Ränder“ (1968) wurde er erstmals einer breiten Öffentlichkeit bekannt. In den 70er Jahren trat er mit viel beachteten lyrischen Werken hervor, wie unter anderem „Das Ende der Landschaftsmalerei“ (1974) und „In der verbleibenden Zeit“ (1979).

     In den 90er Jahren verband der heute 81-Jährige seine Texte mit den eindrücklichen Architekturfotografien seines nicht minder bekannten Sohns, des Fotografen Boris Becker. Aus der Vater-Sohn-Kooperation entstand so 1995 der Foto-/Lyrikband „Geräumtes Gelände“. Ein jüngeres gemeinsames Projekt war 2012 eine Präsentation in den Räumen des Kölner Sprungturm-Verlages (mehr), in der Boris Becker die fotografischen New York-Impressionen seines Vaters aus dem Jahre 1972 ausstellte. Ein Fotoband begleitete die Ausstellung.
Claus P. Woitschützke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                     

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