rheinische ART
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rheinische ART 05/2015

Archiv 2015

KURZ NOTIERT

 

George Grosz Kaufmann, 1927, Figurine zur Aufführung „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“ nach dem Roman von Jaroslav Hašek / George Grosz Estate © Ralph Jentsch, Rom

 

► George Grosz Selten zu sehende Exponate aus dem Nachlass von George Grosz (1893-1959) zeigt noch bis zum 14.06.2015 das Solinger Zentrum für verfolgte Künste. Es ist die erste Schau des neu gegründeten Zentrums im Kunstmuseum Solingen (mehr). Gastkurator Ralph Jentsch (Rom) setzt die Werke George Grosz‘ zu Alltag, Bühne und Buch der Jahre 1914 bis 1931 in einer einzigartigen Weise zueinander in Beziehung.

     Dem Besucher eröffnet sich durch die Gleichzeitigkeit der Entstehung dieser Werke ein neuer Blick auf das Gesamtwerk des großen Berliner Dadaisten (mehr). George Grosz ist wegen seiner gesellschaftskritischen Gemälde und Zeichnungen der Zwanzigerjahre einer der wichtigsten Künstler seiner Zeit. Typische Sujets sind seine Großstadtszenerien, die alle menschlichen Irrungen spiegeln wie Standesdünkel, Prostitution, Verelendung, Gewalt bis hin zu Mord und Krieg. Grosz legte Klassengegensätze offen und bezog immer klar Stellung. Er verspottete mit seinen Bildern die herrschenden Kreise der Weimarer Republik: Politik, Wirtschaft, Militär, Justiz und Klerus.

     Eine weniger bekannte Seite des 1933 in die USA emigrierten Künstlers, dessen Werke überwiegend als „entartet“ galten, sind die in Solingen versammelten Bühnenbild- und Kostümentwürfe. Hier hat Grosz´ Phantasie Raum, hier zeigt sich in Aquarellen seine ausdrucksstarke Farbwahl. Er arbeitete dabei mit den Großen der Literatur- und Theaterwelt zusammen: für Stücke von Yvan Goll, Georg Kaiser, George Bernhard Shaw, Arnold Zweig und Jaroslav Hašek – und für legendäre Bühnen wie die Volksbühne und das Theater am Nollendorfplatz in Berlin von Erwin Piscator. Die rund 120 Arbeiten werden ab Ende Juni bei den Wagner-Festspielen in Bayreuth präsentiert. "George Grosz. Alltag und Bühne - Berlin 1914-1931", Kunstmuseum Solingen. Bra

 

 


  

LOST

IN 
NOTHINGNESS

 

SANDRA 

ACKERMANN

 

24.03. - 06.05.2017
 

GALERIE VOSS

 


 

 

 

 


 

 

 

 

 

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