rheinische ART
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rheinische ART 07/2010

 Archi 2011: aus "Besuchenswert"

Langzeitausstellung – bis zum 4. September 2011

 

Intensif-Station – Kunsterfahrung als Thema
- 26 Künstlerräume im K21

 

Zugegeben: zeitgenössische Kunst stellt häufig für den Betrachter ansich schon eine Herausforderung dar. Jetzt begegnen sich auf diesem weiten Feld im K21, dem Ständehaus, dem prominenten Kunstort der Kunstsammlung NRW, Bekanntes und Neues unter dem Titel „Intensif-Station“. Kunstinteressierte sollten sich von dieser Bezeichnung aber nicht schrecken lassen.

 

 

Installationsansichten (Detail), Thomas Hirschhorn, Intensif-Station, 2010, Diverse Materialien, Maße variabel, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, © Thomas Hirschhorn, Foto © Achim Kukulies, Düsseldorf

 

Installationsansicht Ulla von Brandenburg, Fastelovend, 2010, Wandmalerei, Acryl, Maße variabel, Courtesy Ulla von Brandenburg und Produzentengalerie, Hamburg, © Ulla von Brandenburg, 2010, Foto © Achim Kukulies, Düsseldorf

BESTEHENDE Rauminstallationen und Werkgruppen treten in einen Dialog mit neuen, eigens vor Ort entwickelten und eingerichteten Räumen. Titelgebend für die Ausstellung ist die mit fünf Großobjekten bestückte Rauminstallation «Intensif-Station» von Thomas Hirschhorn, der mit seinem Projekt die Intensität der Kunsterfahrung selbst zum Thema macht.
   Künstlerräume und Rauminstallationen stellen einen Sammlungsschwerpunkt der Kunstsammlung dar, der seit einigen Jahren kontinuierlich ausgebaut wird. So befinden sich Nam June Paiks TV-Garden, Imi Knoebels Genter Raum, El Caso von Christian Boltanski oder auch My Grandfather´s Shed von Ilya Kabakov im Besitz der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen.
   In der Ausstellung kommen neue Künstlerräume hinzu, die in enger Zusammenarbeit mit den Künstlern entstanden. Bereits Vorhandenes wurde ergänzt, neu arrangiert oder gänzlich neu konzipiert. Acht Künstlerinnen und Künstler wurden zudem eingeladen, die Arkadenumgänge neu zu gestalten.

 

 Lucy Skaer schafft in ihrer ersten Präsentation in Deutschland eine neue ortspezifische Installation, Janet Cardiff & George Bures Miller reinszenieren eine ihrer größten installativen Soundarbeiten. Rafale Lozano-Hemmer, Monica Bonvicini, Katharina Fritsch, Nathalie Djurberg, Hans-Peter Feldmann und andere richten raumbezogene Arbeiten selbst ein.

►  Mit sehr unterschiedlichen Mittel wie Zeichnung, Malerei, Collage und Projektion reagieren Ulla von Brandenburg, Jan Christensen, Santiago Cucullu, Zilla Leutenegger, Daniel Roth, Gabriel Vormstein, Claudia Wieser, Ralf Ziervogel auf die Architektur des Ständeshauses.

 

„Intensif-Station“ ist ein Langzeitprojekt und wird in dieser Form über ein Jahr lang zu sehen sein. In Abständen werden einzelne Räume oder Etagenbereiche einem Wechsel unterzogen, wodurch das K21 Ständehaus immer wieder neue Perspektiven bieten wird und ein Haus der Entdeckungen bleibt.

ruwoi

 

 

 

K21 STÄNDEHAUS
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
Ständehausstraße 1
40217 Düsseldorf
Tel. 0211 / 83 81-600

Öffnungszeiten
DI – FR 10 – 18 Uhr
SA und SO 11 – 18 Uhr
Jeden 1. Mittwoch im Monat 10.00 - 22.00 Uhr
ab 18.00 Uhr: KPMG Kunstabend, Eintritt frei
 

 

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