rheinische ART
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rheinische ART 04/2015

Archiv 2015

GALERIE PAFFRATH
Neue Wege gehen


Der Kunstmarkt leidet. Nicht unter monetärer Abstinenz sondern unter den Auswirkungen von „schwarzen Schafen“ wie dem Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi oder – jüngst – dem Kunstberater Helge Achenbach, der Rechnungen gerne „collagierte“. Aber auch die unschöne Affäre Gurlitt, die die Frage nach Restitution von Kunstwerken wieder völlig neu auf die Agenda des Kunstmarktes setzte, hat Spuren bei der kunstinteressierten Käuferschaft hinterlassen. Die Verunsicherung bezüglich der Echtheit von Werken, Besitzverhältnissen und reeller Preise ist spürbar. Wie damit umgehen?

 

Hans Paffrath führt die Galerie in fünfter Generation. Foto ©Paffrath

 

Die Galerie Paffrath in Düsseldorf beispielsweise reagiert offensiv auf den Vertrauensschwund. Mit dem Service „AAA art“ will sich das Haus neu als Mittler zwischen Verkäufer und Käufer positionieren. Der Begriff „Triple A“ steht im Investment für höchste Bonität; für Hans Paffrath, Geschäftsführer des Hauses, versinnbildlichen die drei große A ein solides Fundament dass da meint Vertrauen, Qualität und Transparenz.


Das Familienunternehmen, das bereits in der fünften Generation geführt wird, kennt seine Stärken und will diese mit dem neu aufgelegten Serviceangebot „AAA art“ offensiv anführen. „In den letzten 30 Jahren hat die Galerie Paffrath mehr als 8 000 Gemälde weltweit verkauft ohne eine einzige Reklamation“, ist auf der Internetseite, die zuförderst die vermittelnde Plattform sein wird, zu lesen.
     Das Traditionshaus ist bekannt für die Malerei des 19. Jahrhunderts und die klassische Moderne. Nun wird die Beschäftigung mit der Contemporary Art hinzu kommen und damit können zukünftig - und das ist neu im Düsseldorfer Haus - Künstler auch direkt die Verkäufer sein. „Wir arbeiten mit einer Flatfee von 10 % für Käufer und 10 % für Verkäufer bei der Vermittlung“, so Hans Paffrath. Ins Internet ließ er schreiben: „Diese selbstverpflichtende Garantie im Verkaufsprozess ist ein Quantensprung im Kunsthandel, denn hier wird verbindlich und klar die Abwicklung des Eigentumsüberganges festgelegt. Keine überhöhten Rechnungen, keine überhöhten Provisionen, sondern ein faires und transparentes Instrumentarium stehen Käufer und Verkäufer hiermit zur Verfügung.“

 

Tommy Carlsson Gefangene Luftballons, 2009, 80 x 150 cm, Öl auf Leinwand Foto ©Galerie Paffrath


Kunstmarktbericht Insgesamt, das ergab auch eine Marktstudie der Maastrichter Messe Tefaf (mehr), ist das Interesse, Kunst im Internet zu offerieren, zu eruieren und auch zu kaufen, allgemein gestiegen. Der virtuelle Vertriebsweg weist demnach geradewegs in die Zukunft, und wenn am Ende der analoge Kontakt entsteht, umso besser. ruwoi

 

 

 


 

 

 

 

 

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