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rheinische ART 06/2014

Archiv 2014

WALLRAF-RICHARTZ-MUSEUM
Provenienzforschung

 

Der Fall Gurlitt hat gezeigt, wie wichtig die historische Aufarbeitung von Kunstbeständen ist. Das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud lässt rund 2.000 Objekte der Graphischen Sammlung untersuchen.

 

Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln beherbergt eine der wichtigsten Sammlungen mittelalterlicher Kunst weltweit mit Stefan Lochners „Muttergottes in der Rosenlaube" als Höhepunkt. Weitere Highlights sind die Malerei des Barock von Rubens, Rembrandt, Murillo bis Boucher, die deutsche Romantik sowie der französische Realismus und Impressionismus. ©Wallraf-Richartz

 

Das Kölner Museum kann dank der Unterstützung durch die „Arbeitsstelle für Provenienzforschung“ (AfP) seine im letzten Jahr begonnene Untersuchung der eigenen Graphischen Sammlung ausweiten. Die Fördergelder in Höhe von 150.000 Euro garantieren dem Haus für weitere zwei Jahre die Arbeit eines Teams von Wissenschaftlern.

 

Gegenstand der Untersuchung, die von der Provenienzforscherin Jasmin Hartmann geleitet werden, sind rund 2.000 Zeichnungen, Aquarelle und Druckgraphiken, die zwischen 1933 und 1945 ans Wallraf kamen und sich noch heute im Bestand des Museums befinden. Die Wissenschaftler erforschen bis Herbst 2016 sämtliche Zugänge der Graphischen Sammlung aus der Zeit des Nationalsozialismus, um die Erwerbungszusammenhänge und Eigentumsverhältnisse lückenlos aufzuklären. Besonders kritisch überprüfen sie die Ankäufe bei einschlägigen in den Handel mit NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut involvierten reichsdeutschen Kunsthändlern. Genauso intensiv nehmen sie in Frankreich erworbene Objekte sowie Schenkungen und Überweisungen der musealen und städtischen Institutionen innerhalb Kölns in den Blick.


Die Ergebnisse der insgesamt dreijährigen Forschungsarbeit bereitet das Wallraf nach dem Abschluss sowohl für die Wissenschaft als auch für die interessierte Öffentlichkeit auf und macht sie transparent. Dies geschieht nicht nur in digitalen Dokumentationssystemen, Datenbanken und dem Internet, sondern auch im Rahmen einer Ausstellung, die das Wallraf in seiner ständigen Sammlung plant.
rART

 

 

 

 

 

 


 

 

  

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