rheinische ART
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rheinische ART 11/2014

Archiv 2014

KURZ NOTIERT

► Wirkmächtig Die Wucht, mit der einem die Schwarzweißbilder des Brasilianers Sebastião Salgado (*1944 Aimorés, Minas Gerais) begegneten, sei nur schwer zu beschreiben, stellte die Süddeutsche Zeitung vor nicht langer Zeit mit Blick auf den einzigartigen Bildband „Genesis“ des Fotografen fest (mehr). In der Fotografie fänden sich nur wenige Künstler, so das Münchener Blatt, die solch eine Wirkung erzielen könnten.
     Wirkung erzielten die teils atemberaubenden Salgado-Fotos auch bei dem renommierten Filmregisseur Wim Wenders. Er kenne Salgado seit 25 Jahren, erklärte Wenders (*1945 Düsseldorf) in einem Interview. „Ich habe damals zwei Fotoarbeiten von ihm erworben, die mich wirklich tief berührten. Ich habe sie rahmen lassen und seitdem hängen sie über meinem Schreibtisch ... ich [habe] die größte Hochachtung vor Sebastiãos Arbeit.“
     Wim Wenders, selbst Fotograf und einer der großen Filmemacher unserer Zeit, hat nun über den Starfotografen und Meister der Schwarweiß-Kontraste eine bewegende Dokumentation unter dem Titel „Das Salz der Erde“ erstellt. Der 110 Minuten lange Film, der jetzt in die Kinos kommt, portraitiert Salgado im Rahmen einer gemeinsamen Weltreise, zeigt seine Denk- und Arbeitsweise, seine Auffassung von Kunst. Es ist und bleibt ein zutiefst menschlicher Film über den heute 70-Jährigen. Und es ist eine rührende Studie über eine Vater-Sohn-Beziehung. Denn „Das Salz der Erde“ präsentiert Sebastião Salgados Leben und Arbeit aus der Perspektive zweier Regisseure: der seines Sohnes Juliano Ribeiro Salgado (*1974 Paris), der seinen Vater in den vergangenen Jahren oft mit der Filmkamera begleitete, und der von Wim Wenders, dem Bewunderer seiner Fotokunst.
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