rheinische ART
Start | | Über uns | Kontakt | Impressum | Anzeigen/Banner

rheinische ART 10/2017

KURZ NOTIERT

Fotofestival Der Streit zwischen den Organisatoren des – mittlerweile doch auch international sehr namhaften - Düsseldorf Photoweekend und der Stadt Düsseldorf scheint entschieden. Im Februar 2018 startet mit DUESSELDORF PHOTO ein neues Fotofestival in Nordrhein-Westfalen. Vom 16. bis 25. Februar 2018, so teilt die Stadt Düsseldorf mit, wird die Landeshauptstadt für zehn Tage ganz im Zeichen der Fotografie stehen. Involviert sind die Museen, verschiedene Kulturinstitutionen, Hochschulen, einige Galerien und Projekträume. Diese werden, so ist die Planung, Werke von über 100 Fotografen präsentieren. Für das Projekt zeichnet das NRW-Forum Düsseldorf.

 

K21, Kunstsammlung Nordrhein - Westfalen: Akram Zaatari – Against Photography . Eine kommentierte Geschichte der Arab Image Foundation / Bild:Akram Zaatari: On Photography Dispossession And Times Of Struggle, 2017


Beteiligt sind unter anderen K21 – Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, NRW-Forum Düsseldorf, Filmmuseum, Kai 10, Weltkunstzimmer, Sammlung Philara, Mahn- und Gedenkstätte, Schloss Benrath, Kunstakademie Düsseldorf, Hochschule Düsseldorf, Akademie-Galerie, Atelier am Eck, Künstlerverein Malkasten, Museum Ratingen, WerkstattWerkstatt und Galerien wie Hans Mayer, Konrad Fischer, Peter Tedden, Van Horn und Ninasagt.
     Zusätzlich zu den Museums- und Galerieausstellungen werden Privatsammlungen, Künstlerateliers, kuratierte Satellitenprojekte und Aktionen im öffentlichen Raum gezeigt. Symposien, eine Fotobuchmesse, ein Filmprogramm und Portfolio Reviews runden das Programm ab. Schirmherr ist Oberbürgermeister Thomas Geisel: „Unsere Stadt hat eine ganz besondere Tradition der Fotokunst. Mit der DUESSELDORF PHOTO setzen wir nun die Weichen für die kommenden Jahre. Wir schaffen Synergien, um in Zukunft von hier aus weitere Impulse für die Fotoszene in Deutschland zu setzen“.
     Internationale und regionale Fotografie-Experten begleiten inhaltlich das Festival als Beirat, darunter sind Mareike Foecking (Fotografie-Professorin Hochschule Düsseldorf), Katja Stuke (Fotografin und Kuratorin, Düsseldorf), Ingo Taubhorn (Kurator, Deichtorhallen/Haus der Photografie Hamburg), Heide Häusler (Kuratorin/Geschäftsführerin PhotoSzene Köln), Celina Lunsford (Direktorin, Fotografie-Forum Frankfurt, Ray Festival) und Felix Hoffmann (Kurator, C/O Berlin). ruwoi

 

 Gabriele Henkel ist tot. Die große Freundin der Kunst und Künstler verstarb am 28. September 2017. Mit ihr ging eine der schillerndsten Gestalten der Düsseldorfer Kunstszene. Sie wirkte als Mäzenin, war Honorarprofessorin und hatte zahlreiche Ehrenämter inne. Eins davon war die Rolle der Vorsitzenden im Verein der Freunde und Förderer der Kunstakademie in Düsseldorf. 

     Leidenschaft und Engagement prägten ihr Dasein für die Kunst. Ab den 1970er Jahren sammelte sie für das Unternehmen Henkel Kunst aus der ganzen Welt. Die Werke beleben seitdem Büros, Besprechungszimmer und Mitarbeiterkantinen in der Firmenzentrale in Düsseldorf. Ausgewählte Exponate der außergewöhnlichen Kunstsammlung wurden 2009 in einem zweibändigen Kunstkatalog präsentiert. 2016 stellte Gabriele Henkel 40 herausragende Stücke der Sammlung der klassischen Moderne und Gegenwartskunst erstmals außerhalb des Unternehmens in der Düsseldorfer Kunstsammlung K 20 aus (mehr). 2017 veröffentlichte sie ihre Lebenserinnerungen unter dem Titel „Die Zeit ist ein Augenblick“.
     Gabriele Henkel war Trägerin des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland. Im Jahre 2009 wurde sie zudem für ihren Einsatz für die Kunst und Kunstvermittlung mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen geehrt.

 

Gabriele Henkel Mit ihrer letzten Installation schaffte sie einen Ort der Begegnung im Großen Saal des Palais Nesselrode im Hetjens - Deutsches Keramikmuseum zwischen ihrer Malerei und ausgewählten Objekten des Museums. Foto © Stadt Düsseldorf

 

Aktuell ist Gabriele Henkel selbst als Künstlerin in Düsseldorf präsent. Im Hetjens - Deutsches Keramikmuseum hat sie den Großen Saal des Palais Nesselrode in einen Ort der Begegnung zwischen ihrer Malerei und ausgewählten Objekten aus der Sammlung des Hetjens verwandelt. Gabriele Henkels Arbeiten sind bis zum 19. November 2017 zu sehen. ruwoi

 

 Aachener Skulpturen wandern nach Löwen aus – zeitweise 2014 begann eine grenzüberschreitende und längerfristig angelegte Kooperation zwischen dem Suermondt-Ludwig-Museum Aachen und dem M-Museum Leuven, einem Kompetenzzentrum für mittelalterliche und frühneuzeitliche Skulptur in Europa in der belgischen Stadt Löwen. Die gemeinsame Arbeit wird jetzt erstmals öffentlich sichtbar in der Ausstellung „Over de grens – Middeleeuwse beeldhouwkunst uit de Lage Landen”, die vom 22.09.2017 bis 27.05.2018 in Löwen zu sehen sein wird.

     Michael Rief und Dagmar Preising vom Suermondt-Ludwig-Museum steuern 100 Aachener Skulpturen bei, die im Zuge der Ausstellungsvorbereitung restauratisch aufgearbeitet wurden. Außerdem konnte jetzt anlässlich dieser Schau ein Bestandskatalog zu den niederländischen Skulpturen im Suermondt-Ludwig-Museum erarbeitet werden, der am 21. September 2017 erscheinen wird. Das Gesamtprojekt wurde durch die großzügige Unterstützung der Peter und Irene Ludwig Stiftung ermöglicht. rART

 

 

 

 

 


 

 

  

KATE WATERS 

"Whistling In The Dark"

 

bis 11.11.2017

GALERIE VOSS

 


 

 

Ein NEWSLETTER über die Kunst im Rheinland. Für Künstler, Galeristen, Kunstliebhaber, für alle Macher und Kreativen, die es interessiert.

NEWSLETTER
rheinische.ART
(erscheint cirka 4 x im Jahr)

(Registrieren)

 

 

Die 
rheinische.ART
empfiehlt:

Mit GOOGLE ins Museum.

Das Google Art Projekt zeigt Meisterwerke aus den Museen dieser Welt.

► mehr

 

 

 


 

 

LASSEN SIE SICH DIE
"RHEINISCHE ART."
ÜBERSETZEN ...