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rheinische ART 12/2018

KURZ NOTIERT  

Klaus Schneider Foto © Stadt Köln

 

 Neue Direktion Mit Ende des Jahres 2018 verlässt Klaus Schneider das Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt, das er 18 Jahre lang geleitet hat, und geht in den Ruhestand. Für seine Zeit prägend waren die Planung und Realisierung des Neubaus des Museums am Neumarkt.

     Auf Schneider folgt im Januar 2019 die Niederländerin Nanette Snoep, die zur Zeit die drei sächsischen ethnologischen Museen in Leipzig, Dresden und Herrnhuth leitet.

     Bereits 1996 wechselte Schneider vom Hamburgischen Museum für Völkerkunde als stellvertretender Direktor an das Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln, für das er seit 2000 verantwortlich zeichnete. Dort zählte neben der Kuratorentätigkeit für die Abteilung Afrika von Anfang an die Betreuung des seit 1995 geplanten Neubaus zu seinen Aufgaben. Am 22. Oktober 2010 wurde dieser feierlich eröffnet. In seiner Zeit in Köln organisierte Schneider mehr als ein Dutzend große und ebenso viele kleinere Sonderausstellungen, darunter so erfolgreiche wie „ARMAN und die afrikanische Mode“. rART

 

 Ehrung Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat die beiden Schauspieler Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt für ihre Verdienste um ein multinationales Zusammenleben und friedliches Miteinander mit dem Rheinlandtaler ausgezeichnet.

 

Anne Henk-Hollstein (li.), Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland und LVR-Direktorin Ulrike Lubek überreichten Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär den LVR-Rheinlandtaler für ihr ehrenamtliches Engagement. Nicht fehlen durfte natürlich die typische Tatort-Wurstbude und ein echter Oldtimer – ein Opel Admiral aus dem LVR-Freilichtmuseum Kommern. Foto: Uwe Weiser / LVR


Diese besondere Würdigung erfuhren die beiden Kölner „Tatort-Kommissare“ - den Krimi-Fans sind sie als Freddy Schenk und Max Ballauf vertraut - für ihr weniger bekanntes, aber außerordentliches soziales Engagement jenseits der Kamera.
     Nur wenige wissen, dass sie sich – ausgelöst durch den dritten Kölner Tatort „Manila“ – seit nunmehr 20 Jahren in dem Verein „Tatort – Straßen der Welt“ aktiv für Entwicklungs- und Kinderrechtsprojekte auf den Philippinen einsetzen. Bär und Behrendt sind auch in zahlreichen weiteren Initiativen aktiv: Gemeinsam mit dem Berliner Verein pro futura setzen sie sich für Zukunftsperspektiven von Jugendlichen und Langzeitarbeitslosen ein. Seit 2009 sind beide zusammen mit Joe Bausch Schirmherren der Aktion Golfen gegen Krebs, die die Krebsforschung an der Universitätsklinik Mannheim unterstützt. Sie sind als Botschafter für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei aktiv und setzen sich mit weiteren Tatort-Schauspielern für die Opfer von Kriminalität ein und unterstützen die Opferschutz-Initiative „Weißer Ring“. rART

 

 Köln/Rio Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat Kölns Partnerstadt Rio de Janeiro nach dem katastrophalen Brand des dortigen Nationalmuseums Unterstützung angeboten. Aus Brasilien erreichte die Stadt Köln eine dankbare Rückmeldung.

     Die Stadt Köln wird daher den stellvertretenden Leiter und eine Restauratorin des Historischen Archivs nach Rio de Janeiro entsenden und Videokonferenzen organisieren, in denen die Berufsfeuerwehr den brasilianischen Kollegen beratend zur Seite steht. Beide Ämter verfügen nach dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln im März 2009 über umfassende Erfahrung mit der Bergung, Sicherung und Restaurierung von beschädigtem Kulturgut. rART

 

Kulturförderung des Landes NRW Kommende Schwerpunkte der Stärkungsinitiative Kultur sind die Freie Musikszene, die Museen und der ländliche Raum. Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen: „Wir wollen der Kultur in Nordrhein-Westfalen neue starke Impulse geben. Dabei berücksichtigen wir alle Sparten und Bereiche, um der vielfältigen Kulturlandschaft gerecht zu werden.“ Und weiter: „Für diese Vielfalt sorgt insbesondere die ausgeprägte Freie Szene des Landes. Nach der Freien Szene der Darstellenden Künste wollen wir nun auch die Freie Musikszene stärken.“
     Unterstützung erfährt auch die wichtige Arbeit der Museen. Die Kunstsammlung NRW erhält wieder einen eigenständigen Ankaufsetat. 2018 beträgt dieser eine Million Euro und wird 2019 auf zwei Millionen Euro weiter erhöht. Ausrichtung und Ausbau der Sammlung können so längerfristig geplant werden. Die kommunalen Museen können ab 2018 mit einer Million Euro mehr, insgesamt also mit 1,5 Millionen Euro Landesmitteln für Ankäufe rechnen. Das betrifft auch den Ankaufsetat des Kunsthauses NRW Kornelimünster: 130.000 Euro mehr kommen 2018 dem Ausbau der dortigen Landessammlung zu Gute und fördern indirekt auch bildende Künstler im Land. Insgesamt stehen dann 200.000 Euro für Ankäufe zur Verfügung.

     In den Fokus rückt zudem der ländliche Raum. Verbesserte Infrastruktur und direkte Förderungen für Künstler sollen Nordrhein-Westfalen insgesamt als attraktives Lebens- und Arbeitsumfeld für Kulturschaffende profilieren. rART
  

 Europäischer Gartenpreis Seit 2010 vergeben das Europäische Gartennetzwerk EGHN und die Stiftung Schloss Dyck in Jüchen den Europäischen Gartenpreis. Dieser hat sich zu einem wichtigen Element in der Arbeit des 2003 gegründeten Netzwerkes entwickelt, das das öffentliche Bewusstsein für das europäische Gartenerbe und zeitgenössische Gartenkunst stärken will und die internationale Zusammenarbeit fördert. Rund 190 Parks und Gärten in 14 Ländern haben sich inzwischen mit dieser Zielsetzung zusammengeschlossen. 2018 gingen je zwei Preise nach England und Deutschland und einer nach Griechenland.
     Mit der Vergabe des Preises für großräumige grüne Netzwerke und Entwicklungskonzepte würdigt der Europäische Gartenpreis die konsequente Fortführung einer fast 100jährigen Pionierleistung, nämlich die Ergänzung des Inneren Grüngürtels in Köln durch die Parkstadt Süd mit ihrem innovativen Freiflächenkonzept.
     Mit dem Europäischen Kulturerbejahr 2018 und dank der Förderung des Projektes AWARDING HERITAGE durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie durch die beiden nordrhein-westfälischen Landschaftsverbände (LVR und LWL) wurde der Europäische Gartenpreis um zwei neue Kategorien ergänzt: Die königlichen botanischen Gärten in Kew und Wakehurst bei London gewannen dank ihrer langjährigen, herausragenden Leistungen in der Botanik und Gartenkunst den erstmals vergebenen Preis für „Gartenkulturelles Erbe in Europa“ und für die beste Entwicklung einer für das europäische Kulturerbe bedeutenden Kulturlandschaft wurden das Lausitzer Seenland und das Biosphärenreservat Spreewald gemeinsam mit dem ersten Platz ausgezeichnet. rART
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