rheinische ART
Start | | Über uns | Anzeigen | Impressum | Kontakt | Datenschutz

rheinische ART 01/2019

KURZ NOTIERT  

 MiQua – unter und über der Erde Das einzigartige Museumsprojekt MiQua, welches gemeinsam vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) und der Stadt Köln realisiert wird, setzt mit seinem neu entwickelten Logo ab sofort ein Zeichen. Bisher ist das ungewöhnliche Kulturprojekt als „Archäologische Zone“ (mehr) auf und unter dem Rathausplatz bekannt.

 

MiQua-Logo © LVR


Oberbürgermeisterin Henriette Reker betont: „Das MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln wird nicht nur archäologisch, sondern auch architektonisch ein Kleinod der Kölner Museumslandschaft und der Via Culturalis im Herzen unserer Stadt. Mit dem Praetorium, dem mittelalterlichen jüdischen Viertel sowie dem Goldschmiedeviertel verdichtet und zeigt das MiQua 2000 Jahre Kölner Stadtgeschichte auf engstem Raum. Unter und über der Erde wird es spannende und faszinierende Einblicke geben, die sowohl die Kölnerinnen und Kölner aber auch Besucher aus aller Welt begeistern werden.“
     Auf der MiQua-Baustelle steht die nächste entscheidende Phase an: Die Sandentnahme der nach der Ausgrabung verfüllten Keller und Fundamente. Für die Archäologen ist das Absaugen des Sandes ein spannender Prozess, denn quasi unter Tage werden nun die Denkmäler freigelegt und konserviert.
     Der Architekt Wolfgang Lorch führt zum anstehenden Baufortschritt aus: „Bislang ist das MiQua für die Kölnerinnen und Kölner eher noch eine Vision. Dies ist aber auch keine normale Baustelle, da der größte Teil des Bauvorhabens sich unterirdisch vollzieht. Ab dem Frühjahr geht es auf Zero Level, das heißt auf Erdgeschossniveau mit dem MiQua aber stetig in die Höhe. Dann wird das Stahlskelett des Museums errichtet und MiQua wird Stück für Stück sichtbar und real!“
     Die Eröffnung des neuen Museums ist für 2021 geplant. ruwoi

 

Kulturförderung des Landes NRW Kommende Schwerpunkte der Stärkungsinitiative Kultur sind die Freie Musikszene, die Museen und der ländliche Raum. Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen: „Wir wollen der Kultur in Nordrhein-Westfalen neue starke Impulse geben. Dabei berücksichtigen wir alle Sparten und Bereiche, um der vielfältigen Kulturlandschaft gerecht zu werden.“ Und weiter: „Für diese Vielfalt sorgt insbesondere die ausgeprägte Freie Szene des Landes. Nach der Freien Szene der Darstellenden Künste wollen wir nun auch die Freie Musikszene stärken.“
     Unterstützung erfährt auch die wichtige Arbeit der Museen. Die Kunstsammlung NRW erhält wieder einen eigenständigen Ankaufsetat. 2018 beträgt dieser eine Million Euro und wird 2019 auf zwei Millionen Euro weiter erhöht. Ausrichtung und Ausbau der Sammlung können so längerfristig geplant werden. Die kommunalen Museen können ab 2018 mit einer Million Euro mehr, insgesamt also mit 1,5 Millionen Euro Landesmitteln für Ankäufe rechnen. Das betrifft auch den Ankaufsetat des Kunsthauses NRW Kornelimünster: 130.000 Euro mehr kommen 2018 dem Ausbau der dortigen Landessammlung zu Gute und fördern indirekt auch bildende Künstler im Land. Insgesamt stehen dann 200.000 Euro für Ankäufe zur Verfügung.

     In den Fokus rückt zudem der ländliche Raum. Verbesserte Infrastruktur und direkte Förderungen für Künstler sollen Nordrhein-Westfalen insgesamt als attraktives Lebens- und Arbeitsumfeld für Kulturschaffende profilieren. rART
  

 Europäischer Gartenpreis Seit 2010 vergeben das Europäische Gartennetzwerk EGHN und die Stiftung Schloss Dyck in Jüchen den Europäischen Gartenpreis. Dieser hat sich zu einem wichtigen Element in der Arbeit des 2003 gegründeten Netzwerkes entwickelt, das das öffentliche Bewusstsein für das europäische Gartenerbe und zeitgenössische Gartenkunst stärken will und die internationale Zusammenarbeit fördert. Rund 190 Parks und Gärten in 14 Ländern haben sich inzwischen mit dieser Zielsetzung zusammengeschlossen. 2018 gingen je zwei Preise nach England und Deutschland und einer nach Griechenland.
     Mit der Vergabe des Preises für großräumige grüne Netzwerke und Entwicklungskonzepte würdigt der Europäische Gartenpreis die konsequente Fortführung einer fast 100jährigen Pionierleistung, nämlich die Ergänzung des Inneren Grüngürtels in Köln durch die Parkstadt Süd mit ihrem innovativen Freiflächenkonzept.
     Mit dem Europäischen Kulturerbejahr 2018 und dank der Förderung des Projektes AWARDING HERITAGE durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie durch die beiden nordrhein-westfälischen Landschaftsverbände (LVR und LWL) wurde der Europäische Gartenpreis um zwei neue Kategorien ergänzt: Die königlichen botanischen Gärten in Kew und Wakehurst bei London gewannen dank ihrer langjährigen, herausragenden Leistungen in der Botanik und Gartenkunst den erstmals vergebenen Preis für „Gartenkulturelles Erbe in Europa“ und für die beste Entwicklung einer für das europäische Kulturerbe bedeutenden Kulturlandschaft wurden das Lausitzer Seenland und das Biosphärenreservat Spreewald gemeinsam mit dem ersten Platz ausgezeichnet. rART
Mehr Info hier

 

 

 

Die 
rheinische.ART
empfiehlt:

Mit GOOGLE ins Museum.


Das Google Art Projekt zeigt Meisterwerke aus den Museen dieser Welt.

► 
mehr

Und geht der Frage nach: Was ist Contemporary Art?

mehr

 

 


 

 

LASSEN SIE SICH DIE
"RHEINISCHE ART."
ÜBERSETZEN ...