rheinische ART
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rheinische ART 08/2019

KURZ NOTIERT  

 Ai Weiwei „Everything is art. Everything is politics“, so brachte der international bekannte Gegenwartskünstler Ai Weiwei das Grundprinzip seiner Arbeitsweise auf den Punkt. Dieses Motto „Alles ist Kunst, alles ist Politik“ ist auch Leitmotiv der Ausstellung, die die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in ihren Häusern k20 und k21 noch bis zum 1. September 2019 zeigt. In den ersten zehn Wochen Laufzeit sahen nach Aussage des Veranstalters bereits 100.000 Besucher die groß angelegte Schau des durchaus umstrittenen Künstlers.

 

 

Ai Weiwei Installationsansicht Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, K21, 2019. Foto: Achim Kukulies © Kunstsammlung NRW


Im Mittelpunkt steht dabei die enge Verzahnung von politischem Engagement und künstlerischer Arbeit Ai Weiweis. Mit seinen regimekritischen Äußerungen gegenüber der Regierung in China und als verfolgter Dissident wird Ai zumeist als politischer Kunst-Aktivist wahrgenommen, der sich – wohl angeregt durch seinen Aufenthalt im Westen, genauer Berlin seit 2015 - in seinen jüngsten Arbeiten mit Migration als Massenphänomen und Beispiel einer grundsätzlichen menschlichen Krise beschäftigt.

 

Ai Weiwei Installationsansicht Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, K21, 2019. Foto: Achim Kukulies © Kunstsammlung NRW


„Als Aktivist ist er Künstler und als Künstler ist er Aktivist. Mit dieser Erweiterung seines Kunstbegriffs, bei dem politisches und künstlerisches Handeln nicht zu trennen sind, steht Ai Weiwei sicherlich den Gedanken von Joseph Beuys sehr nahe. Das macht unsere Ausstellung – gerade auch hier in Düsseldorf – so bedeutsam“, erklärt die Direktorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Susanne Gaensheimer. rART

 

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