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rheinische ART 03/2017

KURZ NOTIERT

 Deutscher Kulturförderpreis 2017 Ein Tischlereibetrieb baut ehrenamtlich die Konzertbühnen für ein Musikfestival, ein Energieversorger fördert Nachwuchsautoren und eine Wirtschaftsprüfergesellschaft lässt Schüler Klänge erforschen...
     Unternehmerische Kulturförderung hat viele Gesichter. Mit dem seit 2006 vergebenen "Deutschen Kulturförderpreis" würdigt der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. auch in diesem Jahr innovative Kulturförderprojekte von Unternehmen. Um den Preis können sich Unternehmen oder Unternehmensstiftungen bewerben, die sich neben dem eigentlichen Kerngeschäft kulturell engagieren. Die eingereichten Kulturprojekte sollten aus den letzten 24 Monaten stammen.
     Vergeben wird der Preis vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft zusammen mit der Wirtschaftszeitung Handelsblatt. Eine hochkarätige und jährlich wechselnd besetzte Jury aus Kultur, Politik, Medien und Wirtschaft beurteilt die eingereichten Kulturförderprojekte. Kriterien sind unter anderen die kulturelle und gesellschaftliche Relevanz der Förderinitiative, deren Kreativität und Risikobereitschaft, aber auch die Nachhaltigkeit und Wirkung des Projekts. Der Preis wird in den Kategorien kleine, mittlere und große Unternehmen vergeben. Die Bewertung richtet sich nicht nach der Höhe der Förderausgaben. Die Preisverleihung findet im November 2017 in der Elbphilharmonie in Hamburg statt.
     Ausschreibungsunterlagen und Bewerbungsmodalitäten sind unter www.kulturkreis.eu/kulturfoerderpreis abrufbar. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Juni 2017. ruwoi

 

 Nachruf Am 5. März 2017 ist der Unternehmer und Kunstsammler Gérard J. Corboud in seiner Schweizer Heimat im Alter von 91 Jahren gestorben. Im März 2001 nahm die Stadt Köln seine hochkarätige Sammlung von mehr als 170 Gemälden – darunter Werke großer Meister wie Auguste Renoir, Claude Monet, Alfred Sisley, Paul Cézanne, Paul Gauguin und Vincent van Gogh - als „Ewige Leihgabe“ zugunsten des Wallraf-Richartz-Museums an, das seither den Zusatz „Fondation Corboud“ in seinem Namen führt. Mit dieser Stiftung besitzt das Haus die umfangreichste Sammlung neo-impressionistischer Kunst in Deutschland. 
     „Sein Name wird auf ewig mit dem Museum Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und damit mit der bedeutenden Kölner Kunstlandschaft verbunden bleiben. Durch seine großherzige Stiftung mit über 170 bedeutenden Kunstwerken hat er vielen Kölnerinnen und Kölnern, aber auch den internationalen Besuchern einen Blick weltbedeutende Werke der Kunstgeschichte ermöglicht, die in dieser Qualität sonst nur in den verschiedensten internationalen Museen erlebbar sind“, würdigt Oberbürgermeisterin Henriette Reker den Verstorbenen.
     Der am 18. Mai 1925 in Fribourg geborene Corboud lebte viele Jahre in Köln und war verheiratet mit der gebürtigen Kölnerin Marisol Corboud. Er engagierte sich über Jahrzehnte leidenschaftlich für die Belange des Wallraf-Richartz-Museums; zuletzt setzte er sich engagiert für den Erweiterungsbau des Hauses ein. Schon Jahre vor der Stiftergabe war Corboud ein Unterstützer der Kölner Kultur. So gehörte er dem „Stifterrat Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud e.V.“ an und zählte seit der Gründung des Vereins „Kuratorium und Förderergesellschaft Wallraf-Richartz-Museum und Museum Ludwig e.V.“ zu dessen Mitgliedern.
     Das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud legt ein Kondolenzbuch für den verstorbenen Kunstmäzen Gérard J. Corboud aus. rART

 

 Wettbewerb Außenskulpturen Im Sommer 2017 wird es erneut eine Ausstellung im Skulpturenpark Katharinenhof in Bonn Bad Godesberg geben. Vom Verein TheRhineArt e.V., der von Konrad und Anne Beikircher initiiert wurde, ist der TheRhinePrize 2017 ausgeschrieben worden. Bewerben können sich Bildhauer und andere Künstler mit ihren Außenskulpturen bis zum 30.03.2017. Der Veranstalter gibt keine Altersbegrenzung vor, setzt aber ein abgeschlossenes Kunststudium voraus. Sich bewerbende Studenten müssen sich im Abschlussjahr befinden. Das Konzept sieht vor, circa 20 – 30 Arbeiten auszustellen. Über die Bewerbungen entscheidet eine Jury, der unter anderen Oliver Kornhoff, Direktor Arp Museum, Walter Smerling, Stiftung für Kunst und Kultur, Markus Lüpertz, Jürgen Klauke und Klaus Honnef angehören. Die Vernissage ist für Mitte Juni 2017 vorgesehen.
     Ausgelobt ist ein Preisgeld von 8000 Euro sowie ein Publikumspreis. Bewerbungsunterlagen sind ausschließlich mit der Post zu senden an: TheRhineArt e.V., c/o Anne Beikircher, Katharinenhof, Venner Strasse 51, 53177 Bonn. rART  

 


  

LOST

IN 
NOTHINGNESS

 

SANDRA 

ACKERMANN

 

24.03. - 06.05.2017
 

GALERIE VOSS

 


 

 

 

 


 

 

 

 

 

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