rheinische ART
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rheinische ART 05/2012

 ► Kurz notiert ...

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it „Möglichkeit über der Wirklichkeit“ betitelt der Verein zur Förderung des Kunst- und Kulturraumes Hombroich e.V. sein diesjähriges Inselfestival (Neuss). Das Programm umfasst insgesamt 18 Veranstaltungen: drei Ausstellungseröffnungen auf der Raketenstation, zwei Lesungen und 13 Konzerte, von denen sich am ersten Wochenende einige in einem Streichquartettgipfel mit der verfemten Musik befassen, die in dem „Vorzeige“-Konzentrationslager Theresienstadt entstanden ist.
   Für alle, „die nicht still in einem Konzert sitzen möchten“, bietet das Renaissance-Bläser-Ensemble Les Haulz et Les Bas Klangwanderungen über das Gelände des Museum Insel Hombroich und über die Raketenstation (mehr) an. Kunst parallel zur Natur: der Leitgedanke der Insel wird hier besonders erfahrbar gemacht.
   Dem auf der Raketenstation Hombroich lebenden Lyriker Professor Oswald Egger ist es gelungen, den bedeutenden, 1943 im KZ Windberg geborenen polnischen Lyriker Ryszard Krynicki sowie den britischen Lyriker Tom Raworth einzuladen. Eine Lesung des international bekannten Frankfurter Philosophen Werner Hamacher rundet das Literaturprogramm ab. Termine Inselfestival Hombroich: 17.05. - 20.05.2012 und 25.05. - 28.05.2012
Vollständiges Programm unter: www.inselhombroich.de ruwoi

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ie britische Künstlerin Phyllida Barlow (mehr) hat im Ludwig Forum in Aachen den Kunstpreis 2012 erhalten. Ausgezeichnet wurde die Bildhauerin für ihr Werk und dessen innovative Impulse. Die Laudatio hielt Professor Kasper König vom Museum Ludwig Köln, der die Künstlerin auch in seiner jüngst zuende gegangenen programmatischen Schau „Vor dem Gesetz“ (mehr) in Köln zeigte.
   Die Verleihung ist verbunden mit der Ausstellung BRINK, in der Barlow sieben, speziell für das Ludwig Forum in Aachen entstandene Skulpturen präsentiert. Es ist ihre erste Einzelausstellung in einem Kunstmuseum auf dem europäischen Kontinent. Die Künstlerin orientiert sich bei den Arbeiten sehr an der besonderen Architektur des Ludwig Forums. Seit zwanzig Jahren ist das Museum in einer im Jahre 1928 im Bauhausstil errichteten Schirmfabrik beheimatet und beherbergt rund 3000 Exponate der Sammlung von Peter und Irene Ludwig, darunter viele Schlüsselwerke der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
    Die Ausstellung BRINK versammelt die Skulpturen in Umbruchsituationen. So wie der Museumsinnenraum quasi als totales Theater für die Inszenierung der Werke dienstbar gemacht wird, so bezieht sich Barlow auch auf den Außenraum. Aus der Sicht der Künstlerin fragen alle Kunstwerke nach der Rolle des Skulpturalen in der Gegenwartskunst und reflektieren die Ereignisse unserer Zeit. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. bra

 

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ie Sixtinische Madonna. Raffaels Kultbild wird 500. Als ein „äußerst ausgefallenes und einzigartiges Werk“ charakterisierte Giorgio Vasari, der Vater der Kunstgeschichte, die Sixtinische Madonna. Hätte Raffael nur dieses eine Bild gemalt, schrieb Goethe, es hätte ihn allein unsterblich gemacht.
 

Sixtinische Madonna © Staatliche Kunstsammlungen Dresden

   Kein Geringerer als Papst Julius II. beauftragte im Sommer 1512 den damals noch keine 30 Jahre alten Raffael, die Sixtinische Madonna für die Klosterkirche San Sisto in Piacenza zu malen. Dort blieb das Bild für mehr als zwei Jahrhunderte relativ unbekannt. Erst als August III. das Altarbild nach zweijährigen Verhandlungen 1754 nach Dresden bringen konnte, fand es nach und nach den Weg in die Öffentlichkeit. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts zur Ikone der Kunstgeschichte aufgestiegen, zählt es wie die „Mona Lisa“ von Leonardo da Vinci zu den weltweit bekanntesten Werken der Renaissance.
   Vom 26. Mai bis zum 26. August 2012 feiern die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden mit einer großen Sonderausstellung das 500-jährige Jubiläum des Gemäldes.
bra

 

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as Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt in Köln wurde im Europaparlament in Straßburg mit der höchsten kulturpolitischen Auszeichnung geehrt, die ein Museum in Europa erhalten kann: dem Museumspreis des Europarates.
 

Prof. Dr. Klaus Schneider, Direktor des Museums, mit der Miró-Statuette

   Überzeugt hat die Jury neben der Architektur des neuen Hauses vor allem das innovative Konzept der Ausstellung und dessen gelungene Inszenierung durch Atelier Brückner, Stuttgart. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro und der Statue - „La femme aux beaux seins" von Joan Miró verbunden, die ein Jahr lang im Besitz des Preisträgers verbleibt.


Seit 1977 widmet sich das European Museum Forum (EMF) der Anerkennung und Förderung herausragender neuer Projekte und Ideen auf dem Museumsgebiet in allen Mitgliedsstaaten des Europarates. Der Europarat wählt jährlich auf Grundlage einer shortlist des EMF das Museum, das durch einen bedeutenden Beitrag zum Bewusstsein des kulturellen Erbes in Europa besonders hervorgetreten ist. Museen aus 49 Ländern stehen hierbei im Wettbewerb. In den letzten 20 Jahren ging die hohe Auszeichnung nur dreimal an ein Museum in Deutschland. ruwoi

 

 

 

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er BLOOOM Award by WARSTEINER ist unter den jungen Kreativen angekommen. Allein im vergangenen Jahr hatten sich 1.200 Künstler beworben und 2012 wird der Award erstmals weltweit ausgeschrieben. Vom 01. April bis zum 31. Juli 2012 sind Künstler und Kreative aus allen Bereichen der Kreativindustrie dazu aufgerufen, ihre Arbeiten einzureichen.
   Erstmals wird der BLOOOM Award auf Tour gehen. Jeweils für einen Tag wird die Tour in den Städten Berlin, Hamburg und Köln Station machen. Vor Ort wird es für alle Interessierten das Angebot eines individuellen Coachings durch Galeristen und renommierte Persönlichkeiten des Kunstmarktes geben.
    Öffentlich präsentiert werden die Arbeiten dann vom 01. bis 04. November in einer Sonderausstellung auf der BLOOOM – the creative industries art show, die zeitlich und räumlich an die ART.FAIR | Messe für moderne und aktuelle Kunst angeschlossen ist. ruwoi
www.blooomaward.com

 

 

 

 

 

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