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rheinische ART 08/2010

Archiv 2010


Rheinische Museumsmeile

 

Längste Museumslandschaft Europas

 

Die Idee ist über ein Jahr alt und reifte auf der Tourismusbörse in Berlin heran. Jetzt nimmt das Kulturprojekt „Rheinische Museumsmeile“ offenbar konkrete Formen an. Die Städte Düsseldorf, Köln, Bonn und Koblenz wollen gemeinsam ihre musealen Schätze vermarkten und ihre Kooperation im Tourismussektor stärken. Die Tür für Duisburg, sich an dem Projekt zu beteiligen, bleibt offen, heißt es. Damit soll eine Wiederbelebung des alten Gedankens einer Kultur-Rheinschiene angeregt werden.

 

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ourismusexperten sehen für einen musealen Kulturtourismus entlang des Rheins ein hochinteressantes Besucher-Potential. Denn die dichteste und längste Museumslandschaft Europas bietet zwischen Düsseldorf und Koblenz knapp 100 Museen auf einer Länge von über 100 Kilometern. Darunter sind zahlreiche Besuchermagneten wie die Ludwig-Museen in Köln und Koblenz, das Haus der Geschichte und die Kunsthalle in Bonn, die Kunstsammlung NRW in Düsseldorf und das Arp Museum in Remagen.

   Vor allem mit Blick auf die Bundesgartenschau 2011 in Koblenz werden Millionen Besucher an der Rheinschiene erwartet. Grund genug für die Stadtoberhäupter und Reisefachleute, die internationale touristische Vermarktung der Museumsschätze und Ausstellungshäuser zu intensivieren. Auf einem „Museumsgipfel“ auf dem Ausflugsschiff „Poseidon“ beschlossen die Oberbürgermeister Jürgen Nimpsch (Bonn), Jürgen Roters (Köln), Joachim Hofmann-Göttig (Koblenz) und der aus dem Urlaub zugeschaltete Dirk Elbers (Düsseldorf) jetzt das Projekt „Längste Museumslandschaft Europas“.

   Es sind vor allem die wirtschaftlichen Aspekte des Kulturtourismus, die ins Auge fallen. Zum einen gelten Kulturreisende als einkommensstark und ausgabenfreudig. Bundesweite Zahlen belegen, dass kulturinteressierte Städteausflügler rund 40 Prozent mehr Geld ausgeben als die durchschnittlichen Tagesausflügler. Geld, das die lokale Wirtschaft stärkt. Zum anderen gehören unter dem Gesichtspunkt der regionalen und lokalen Wirtschaftsförderung Museen, Kunsthallen und verwandte Einrichtungen zu den sogenannten „weichen Standortfaktoren“. Sie sind fördernde Elemente bei der Ansiedlung von Unternehmungen und haben bedeutenden Einfluss auf die Höhe von Wohnwerten. „Von der Kulturkooperation kann die gesamte Rheinregion zwischen Düsseldorf und Koblenz auch wirtschaftlich profitieren“, so die Oberbürgermeister in einer gemeinsamen Erklärung.

 

- Meinungen im Einzelnen -

 

Jürgen Roters, Köln: „In der gemeinsamen Vermarktung der musealen Angebote entlang des Rheins sehe ich große Chancen. Alle Partner können profitieren, wenn aus der Bündelung hervorragender und vielfältiger Einrichtungen eine gemeinsame Präsenz und ein touristischer Mehrwert entsteht. Aber auch in anderen Marktsegmenten sollten wir die touristische Zusammenarbeit ausbauen.“

Jürgen Nimpsch, Bonn: „So wie die Bundesstadt Bonn von ihrer Museumsmeile mit der hohen Dichte nationaler und international bedeutender Ausstellungen profitiert, so können die Museen zwischen Koblenz und Düsseldorf gewinnen, indem ihre Ausstellungsschätze mit der ´Längsten Museumslandschaft Europas´ vermarktet werden.“

Joachim Hofmann-Göttig, Koblenz: „Koblenz kann … eine wichtige Scharnierfunktion übernehmen und Kulturtourismus mit Premiumwandertourismus oder Geschichtstourismus mit den Stichworten Limes und hoher Burgendichte zusammen bringen.“

k2m

Quelle: Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Köln

 

 

 
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