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Sans titre (Ohne Titel), 1981, Pastell auf vier Blättern, auf Karton aufgezogen, Centre Georges Pompidou, Musée national d’art moderne, Paris, © VG Bild-Kunst, Bonn 2010 |
SAM SZAFRAN, der 1934 in Paris als Sohn polnisch-jüdischer Einwanderer geboren wurde, geht seinen eigenen Weg. An der Teilnahme am Mainstream liegt ihm nichts. Als die Abstrakte Kunst ihre größten Triumphe feierte, bevorzugte er die Gegenständlichkeit und widmete sich zudem einer anachronistisch anmutenden Maltechnik: der Pastellmalerei. Seither dominiert diese fragile und wenig verbreitete Technik seine Arbeiten, oft auch als Mischtechnik mit Aquarell oder Zeichenkohle. Szafran bewegt sich abseits von Moden, Stilbegriffen und Zeitgeist. Rund 65 seiner Werke, entstanden zwischen 1967 und 2010, werden in der Ausstellung präsentiert. Schwindelerregende Treppen, Atelieransichten und wuchernde Vegetationen sind die immer wiederkehrenden und obsessiven Themen seiner Kunst.
► Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris und wurde von Julia Drost, Werner Spies und Achim Sommer kuratiert. ► Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit 208 Seiten und 202 Abbildungen in deutscher, englischer und französischer Sprache, mit Beiträgen von Markus A. Castor, Jean Clair, Julia Drost, Daniel Marchesseau, Estelle Pietrzyk, Andreas Platthaus und Werner Spies im Feymedia Verlag, Düsseldorf.
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