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rheinische ART 04/2010

Archiv 2010: aus "Architektur"

Archäologische Zone in Köln

 

Es geht weiter:

Bau und Planung der Archäologischen Zone

 

Ohne große Werbung ist das spannende Großprojekt "Archäologische Zone" in Köln, besonders die Fundstellenausgrabung auf dem Rathausplatz, zu einem Publikumsmagneten avanciert. Schon heute steht diese ungewöhnliche Stätte an vierter Stelle aller Besuche in Kölner Museen. Gut möglich, dass dieser historische Kulturort einmal eine ähnliche Anziehungskraft und Bedeutung haben wird wie der Kölner Dom

Unter- und Oberwelt in Köln  Fotos: Stadt Köln

Der Eingang liegt unmittelbar neben der künftigen U-Bahn-Station auf dem Altermarkt und ist so hervorragend an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen. Über eine einführende Ausstellung, die die historische Visitenkarte der Stadt Köln bildet, gelangt man zu einem archäologischen Rundgang von über einem Kilometer Länge. Er führt zum römischen Statthalterpalast, den frühen Bauten des Rathauses, bedeutenden Resten eines der größten jüdischen Stadtquartiere Europas und wichtigen mittelalterlichen Bauten. Diese einzigartige archäologische Landschaft im Herzen einer deutschen Großstadt ist nördlich der Alpen ohne Vergleich

 

Die Mehrheit des Kölner Stadtrats hat in der Sitzung am 13. April 2010 den Bau und die Fortsetzung der Planungen für die Archäologische Zone und das darin integrierte Jüdische Museum beschlossen. Die Entscheidung steht allerdings unter einem Finanzierungsvorbehalt, da durch das Ausscheiden des Fördervereins für das Jüdische Museum eine beträchtliche Deckungslücke entstanden ist.

  Der Rat bekräftigt jedoch seine Absicht zur Realisierung dieses wichtigen Projekts von europäischer Bedeutung. Das Land Nordrhein-Westfalen hat bereits 14,3 Mio Euro schriftlich zugesagt, doch fehlen für den Bau abzüglich des städtischen Anteils noch circa 20 Mio Euro an der Gesamtsumme von 48 Mio Euro. Gleichwohl eröffnet der Beschluss jetzt die Möglichkeit zu weiteren Antragstellungen, so dass Rat und Verwaltung zuversichtlich sind, das Projekt zusammen mit dem Land Nordrhein-Westfalen zu stemmen.

  Vorausgegangen war ein Architekturwettbewerb, aus dem das Büro Wandel, Hoefer, Lorch + Hirsch, Saarbrücken, siegreich hervorging. Durch das Ausscheiden der Förderer für das Jüdische Museum musste der Entwurf weiterentwickelt und in der Masse entscheidend reduziert werden. Diese Verkleinerung tat jedoch der Qualität und dem Raumprogramm keinen Abbruch, im Gegenteil, am Schluss kam eine hervorragende Lösung heraus, die bis zum Jahre 2013 ober- und unterirdisch realisiert werden soll.

  Die Ausgrabungen, die seit 2007 auf dem Rathausplatz laufen, haben nach Bewertung des wissenschaftlichen Beirats der Archäologischen Zone ganz ausgezeichnete Ergebnisse von weit überregionaler Bedeutung erbracht. Im Rahmen der Regionale 2010 wird das Projekt zum einen als „Schaustelle“ während der Arbeiten zu besichtigen sein, zum anderen mit einem Begleitprogramm der Öffentlichkeit die Bedeutung und die Attraktion für Köln und die Region verdeutlichen.

ruwoi


 

Quelle: Stadt Köln


 

 

 

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