rheinische ART
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rheinische ART 04/2012

 

ARCHIV 2012

Der französische Maler, Zeichner, Bildhauer und Performance-Künstler Guillaume Bruère

 

„Extremzeichner“

 

Motiv Netsuke

 

Motiv Japan

 

Der französische Künstler Guillaume Bruère hat für die Ausstellung in der Galerie Ruth Leuchter in mehreren Sitzungen die Werkzyklen Netsuke 1-16  und Japan 1-8 im Museum Kunstpalast in Düsseldorf gezeichnet. Immer wieder zeichnet sich der Kreative mit Akribie an das Wesen unterschiedlicher Themen und Motive heran. So schlüpft er nur vordergründig in die klassische Rolle des Kopisten, wenn er im Museum bekannte Bilder der Kunstgeschichte in eigene, energiegeladene Zeichnungen übersetzt.

 

"Den Kopfhörer mit französischen Hiphop-Texten im Ohr, die so scheinbar gar nichts mit der ehrwürdigen Umgebung zu tun haben, nähert sich der Künstler zeichnerisch den Werken auf seine Weise, eignet sich in seriellen Annäherungsversuchen dessen Essenz an, um sie zu seiner eigenen zu machen. Zwischen alten Niederländern und ausgestopften Schildkröten oder Vögeln entsteht ein mannigfaltiges 'Bestiaire à la Giom', bei dem es letztlich nicht mehr so wichtig ist, zu erkennen, was als Inspirationsvorlage diente“, beschreibt die Galerie die Arbeitsweise des Künstlers.
   Das Museum ist ein öffentlicher Ort und Bruères Tun hat nichts mit dem Kult des im Atelier mit einsamer Inspiration ringenden Genies zu tun. Im Gegenteil: Die Aktion ansich ist eine Interaktion mit Kunst, aber auch mit dem Raum und den Menschen darin. Für Fragen von Besuchern nimmt der Künstler durchaus den Stecker aus dem Ohr. Diese wundern sich, dass das entstandene Werk so wenig mit seiner Vorlage zu tun zu haben scheint.

   Und tatsächlich sind Bruères "Instand-Zeichnungen", entstanden in Museen, Ausdruck der ambivalenten Beziehung zwischen Abbild und Urbild. Ausgehend von einem Artefakt, einem geschauten geschaffenen Bild, schafft Bruère eine "Uressenz" der Linie, des Gestus. Der Respekt vor dem Original bleibt in seinen Bildern, die Ausdruck sprühender, viriler Energie sind, erhalten.
ruwoi

 
Die Ausstellung „GIOM auf den Spuren ... Guillaume Bruère“ wird bis zum 5. Mai 2012 gezeigt.
galerie ruth leuchter
Hermannstr. 36 / Ecke Lindenstr.
40233 Düsseldorf
Tel. 0211 / 32 97 91
Mobil: 0172 / 2 70 39 42

Öffnungszeiten
DI - FR 13 - 18 Uhr
Sa.  13 - 16 Uhr

 

Guillaume Bruère ist 1976 in Poitiers geboren und lebt und arbeitet in Berlin und Wien. Seine Arbeiten werden ab Ende Juni 2012 im Rahmen einer Museumspräsentation im MARTHA Herford gezeigt.

 

 

©Bilder Galerie Ruth Leuchter / Künstler

 

 

 

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