rheinische ART
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rheinische ART 01/2012

 

ARCHIV 2012

Vera Lossau in der Galerie Pfab

 

Lesen zwischen den Schnittstellen

 

Vera Lossau, Ausstellungsansicht Galerie Rupert Pfab - Age of Base

 

Vera Lossau, o.T. (Die Streichhölzer), 2011
Zinkguss, Sandsteinsockel

 

Installation, Zeichnung, Performance und Malerei: Vera Lossau schafft die konstruktive Zusammenführung verschiedener Medien, um im Resultat einen Bildraum zu erhalten, in dem Inhalte sich weniger durch erkannte klare Formgebung sondern als ästhetische Idee dem Betrachter zeigen.

 

DABEI liegt den Arbeiten oft eine konsequente Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte zugrunde, etwa wenn Motive aus Gemälden der Renaissance in ihr skulpturales Werk überführt werden. Grundsätzlich geht es in ihrer Kunst und Arbeitsweise nicht um eine selbstauferlegte Trennung künstlerischer Gattungen, sondern darum, etwas einzukreisen, das nicht greifbar ist, sich aber dennoch klar präsentiert.

   Lossau sucht nicht das Überflüssige sondern das auch methodisch Klare. So sind Kategorien wie Komposition, Farbgebung, Zeichnung im Raum und Licht substantieller Bestandteil ihres Werks.
    In der aktuellen Ausstellung in der Galerie Pfab zeigt die Künstlerin museale Großskulpturen. Die raumgreifenden Installationen kreisen subtil um das Thema Tod. Dabei deutet die Künstlerin das dem Blick Verborgene nur an. Ein weiteres verbindendes Moment ist das Verhältnis von Innen- und Außenraum. Die dargestellten Schnittstellen scheinen klare Grenzen aufzulösen, wodurch eine Konfrontation von zwei Realitätsebenen entsteht.

   Vera Lossau, 1976 in Haan geboren, lebt und arbeitet in Düsseldorf. Studiert hat sie in London (Master of Arts in Fine Arts / Chelsea College of Art & Design) und Düsseldorf. An der Kunstakademie war sie in den Klassen Konrad Klapheck (Malerei) und Rita McBride und Magdalena Jetelová (Bildhauerei). Lossau war bereits in mehreren Einzelausstellungen zu sehen, darunter im Kunstverein Mönchengladbach, im Stadtmuseum Hattingen, im Ernst und Young Artforum/ Düsseldorf, im Ludwig Forum für Internationale Kunst/ Aachen oder im Kunstverein Konstanz. Ihr künstlerischer Ansatz findet Anerkennung und wurde bisher durch verschiedene Stipendien gefördert. Dazu gehören die Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, das Ringenberg- Stipendium des Landes NRW, sowie das Israel- Stipendium der Kunststiftung NRW, der Artists Studios Tel Aviv und der Cary und Dan Bronner- Stiftung Düsseldorf.
ruwoi

 

Die Ausstellung „Vera Lossau, Age of Base“ ist bis zum 25. Februar 2012 zu sehen.
Galerie Rupert Pfab
Poststr. 3
40213 Düsseldorf
Tel. 0211 / 131666

Öffnungszeiten:
DI - FR 12 – 18 Uhr
SA 11 - 14 Uhr

 


Weitere Ausstellungen
Noch bis zum 5. Februar 2012 werden Werke von Vera Lossau in der Ausstellung Kunstpreis »junger westen 2011« in der Kunsthalle Recklinghausen gezeigt und vom 10. Februar bis zum 09. Mai 2012 wird sie im KIT Kunst in Tunnel, Düsseldorf zu sehen sein.

 

 

 

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