rheinische ART
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rheinische ART 01/2022

 

Sylvester Stallone: Rocky im Museum Nach Museumsausstellungen im Staatlichen Russischen Museum, St. Petersburg (2013) und dem Musée d’Art Moderne et d’Art Contemporain, Nizza (2015) zeigt das Osthaus Museum Hagen, anlässlich des 75. Geburtstags von Sylvester Stallone, eine Retrospektive seiner Werke. Beleuchtet wird das Gesamtwerk von den späten sechziger Jahren bis heute sowie die verschiedenen künstlerischen Phasen des Actionstars. Zu sehen sind cirka 50 Bilder, darunter Selbstporträts und noch nie zuvor gezeigte frühe Arbeiten.

     Stallones Gemälde sind einerseits „action-geladen“ und ausdrucksstark wie seine Filme und andererseits feinnervig und vielschichtig in ihren Aussagen. Der kunstaffine Hollywoodstar nutzt kenntnisreich verschiedene Kunstformen wie Surrealismus, Expressionismus und Abstraktion. Die Malerei ist seit 55 Jahren ein enger und konstanter Bestandteil seiner kreativen Ausdrucksformen, wobei sein malerisches Schaffen sein filmisches Schaffen befruchtet und umgekehrt.

     Sylvester Stallone: „Das ist es, was ich an der Malerei liebe, sie ist die einzig wahre Kommunikation, die man haben kann. Schreiben kann man manipulieren, Malen ist der schnellste und reinste Übersetzer des Unterbewusstseins. Wenn etwas in einem vorgeht und man auf die Leinwand trifft, ist es schwer, es zu fälschen. Der Künstler auf der Leinwand ist für mich die Nummer eins, wenn es darum geht, seine Gefühle zu vermitteln."

     Bereits in jungen Jahren entdeckte Stallone die Liebe zur Malerei. Seine frühen Werke, die er mit Mike Stallone signierte, waren sehr experimentell. Aus finanziellen Gründen arbeitete er jedoch als Autor und begann seine Schauspielkarriere. Seine berühmteste Filmfigur ROCKY entstand lange vor dem Filmscript zuerst auf der Leinwand und ist als „Finding Rocky“ von 1975 in der Ausstellung zu sehen.

     Der Künstler beschäftigt sich als Sammler und Maler intensiv mit zeitgenössischer Kunst. Ende der 1980er Jahre interessierte ihn vor allem die Kunst von Picasso, Gerhard Richter oder Anselm Kiefer. Er setzte sich ebenfalls mit den abstrakten Werken von Mark Rothko auseinander und entwickelte seinen eigenen Stil. So entstanden zahlreiche expressionistisch-anmutende Werke, teils als verfremdete Selbst-Porträts, teils auch mit Sprache spielend. Bis 20. Februar 2022 rART

 

 

 

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