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rheinische ART 02/2018

Archiv 2018

MUSEUMSBILANZ KÖLN
Wieder eine Million

 

Kölns Stadtverwaltung schaut höchst erfreut auf das Museumsjahr 2017 zurück. Grund der Zufriedenheit: Erstmals seit fünf Jahren fanden wieder mehr als eine Million Besucher den Weg in die städtischen Museen.

 

Spitzenreiter Museum Ludwig Die umfangreichste Pop-Art-Kollektion Europas und die drittgrößte Picasso-Sammlung der Welt. Foto © Museum Ludwig A.R.

 

Im Fokus stehen die acht in städtischer Regie betriebenen Kulturhäuser mit ihren hochkarätigen Sammlungen, ferner das NS-Dokumentationszentrum, die Archäologische Zone und die „Artothek“. Gemeinsam bieten sie neben interessanten Wechselausstellungen auch ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm mit Vorträgen, Lesungen, Konzerten und vielem mehr.

 

Römisch-Germanisches Museum (RGM) Grabmonument des Römers Poblicius; um 40 n. Chr. Foto: Römisch-Germanisches Museum / Rheinisches Bildarchiv Köln

 

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Die Mittelalterabteilung mit der Muttergottes von Lochner. Foto © Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

 

Rautenstrauch-Joest-Museum Blick in die Ausstellung „Kulturen der Welt“ mit dem „Wahrzeichen Reisspeicher" Foto: Martin Claßen und Arno Jansen, Köln © Rautenstrauch-Joest-Museum

 

Exakt gezählt wurden in diesen Einrichtungen 1.008.047 Besucher, dies entspricht laut Presseamt der Stadt einer Steigerung von rund 11 Prozent im Vergleich zu Vorjahr.
     Die Publikumsrenner in der reichhaltigen Museumszene von Köln waren das Museum Ludwig mit rund 305.000 Besuchern, vor dem Römisch-Germanisches Museum (181.000) und dem Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud (154.000).

 

Wie anders kaum zu erwarten, entwickelten sich einige Sonderausstellungen zu Kunstmagneten und zu statistischen Ausreißern.

     Allen voran die Schau „Gerhard Richter. Neue Bilder“ im Museum Ludwig mit 127.000 zahlenden Interessenten. Bemerkenswert im Übrigen die ebenfalls im Hause gezeigte Ausstellung „Otto Freundlich. Kosmischer Kommunismus“ (mehr), die im Fahrwasser der Richter-Exposition eine fast ähnlich hohe Frequenz aufwies.

     Das Malergenie Tintoretto (mehr), das anlässlich seines 500. Geburtstages im Wallraf eine sehenswerte Schau erhielt, zog 70.000 Besucher an.

     Überaus interessante Zahlen meldete ferner eine Institution abseits der Bildenden Kunst. Das NS-Dokumentationszentrum im ELDE-Haus, das erst jüngst erweitert worden ist (mehr) und mit ungewöhnlichen Themen der jüngsten deutschen Geschichte und gelungenen Präsentationen von sich Reden machte, steigerte seine Besucherzahlen erneut um rund zehn Prozent auf die hohe Zahl von fast 90.000.

     „Die städtischen Museen in Köln sind wieder auf einem sehr guten Weg“, resümierte Susanne Laugwitz-Aulbach, Beigeordnete für Kunst und Kultur der Stadt. Sie dankte den Museumsleitungen und den Mitarbeitern für ihr Engagement, das sich wie man an den Zahlen sähe, „ausgezahlt hat“. Dennoch: Es bleibt noch viel Luft nach oben und alles ist relativ.
K2M

 

 

                     

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