rheinische ART
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rheinische ART 07/2013

 

ARCHIV 2013

Verlängert bis 25. August 2013

Galerie Voss zeigt Christian Bazant-Hegemark

 

Narrativ und abstrakt

 

Die Arbeiten des österreichischen Künstler Christian Bazant-Hegemark befassen sich mit der Verbindung von erzählender Malerei und Abstraktion. Das Reale und das Abstrakte: Bazant- Hegemark schafft es, Gegensätzliches in Harmonie zusammenzuführen.

 

 

Christian Bazant-Hegemark in der Ausstellung "Vow of silence". In einem stillen Duktus verbindet er narrative mit abstrakten Bildelementen. Foto © Galerie Voss / Künstler 

 

WAS Bazant-Hegemark schafft, ist eine verblüffend paradoxe Ausgeglichenheit von Präsenz und Absenz, von An- und Ausformulierungen oder An- und Ausdeutungen. Die Interpretation seiner Arbeiten erscheint dem Betrachter oftmals nicht möglich, denn die Irritation ist die erste Erfahrung, die sich beim Betrachten seiner Bilder einstellt.

 

Blick in die Austellung "Vow of silence" von Christian Bazant-Hegemark.

Foto © Galerie Voss / Künstler 

 

   Tatsächlich kann das Wechselspiel zwischen dem Figurativen und dem Abstrakten nicht auf eine Interpretation beschränkt werden. Beispielhaft ist die Arbeit „Your Thick Elephantine Yet So Delicately Penetrable Skin“ von 2011, das eine mädchenähnliche Figur auf einer Schaukel darstellt. Die Schaukel wird vor einem geometrisch strukturierten Hintergrund dargestellt und dadurch mit einem irrealen Element verbunden.
   So tritt das Fragmentarische mit den narrativen Elementen in Kommunikation und ein komplexer Dialog entsteht. Hier will nichts benannt werden. Die autarke Figuration muss sich nicht den Abstraktionseinfällen des Künstlers entgegenstellen. Die Bildelemente, so unterschiedlich sie auch sein mögen, behaupten sich in ihrer fragmentarischen Darstellung auf leise und subtile Weise. Sie wollen nichts beweisen und entziehen sich damit möglichen Interpretationen. Sie sind da, das reicht.
   Seine Bilder verharren in einer ungewissen Vertrautheit, die keinen Ort zu haben scheint. Die Komposition tritt hier noch eher als Messsystem auf, innerhalb dessen weder die Angemessenheit der Narration noch die Maßlosigkeit der Abstraktion in den Vordergrund drängen. Was uns in den Bildern Bazant-Hegemarks begegnet, ist die Schwebehaltung des Fragmentarischen.
rArt/ruwoi

 

Die Ausstellung „Vow of silence – Christian Bazant-Hegemark" ist bis zum 20.07.2013 zu sehen.

Galerie Voss

Mühlengasse 3
40213 Düsseldorf
Tel. 0211 / 134982
Öffnungszeiten
DI - FR 10 - 18 Uhr
SA 11 – 14 Uhr

 

 

 

 

 

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