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rheinische ART 12/2014

Archiv 2014

KURZ NOTIERT

► Israel ehrt Pankok Posthum hat die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem drei Retter jüdischer Verfolgter in der NS-Zeit als „Gerechte unter den Völkern“ geehrt. Es handelt sich um den Maler, Grafiker und Bildhauer Otto Pankok (1893-1966) aus Mülheim an der Ruhr, seine Frau, die Journalistin Hulda Pankok (1895-1985), geborene Droste, und den katholischen Pfarrer Joseph Emonds (1898-1975) aus Erkelenz-Terheeg. Die Ehrung wurde im Berliner Kammergericht vorgenommen, dort befand sich während des „Dritten Reichs“ der Volksgerichtshof.

     Botschafter Yakov Hadas-Handelsman überreichte den Angehörigen eine Urkunde und eine Medaille. Der Ehrentitel wurde 1948 in Israel nach der Staatsgründung für nichtjüdische Einzelpersonen eingeführt, die während des Zweiten Weltkriegs unter der nationalsozialistischen Herrschaft ihr Leben einsetzten, um verfolgte Juden vor der Ermordung zu retten.

     Das Ehepaar Pankok versteckte 1944 den Düsseldorfer Maler Mathias Barz und dessen Frau Brunhilde, eine jüdische Schauspielerin, in ihrem Haus in der Eifelgemeinde Pesch bei Bad Münstereifel vor den Nationalsozialisten. Otto Pankok (mehr) und Mathias Barz waren befreundet und gehörten zwischen 1910 und 1914 dem Künstlerkreis um die rheinische Galeristin und Kunstmäzenin Johanna Ey (mehr) an. Während der NS-Jahre hatten sich beide Künstler einem Berufsverbot zu beugen. Als dem versteckten Ehepaar Barz Entdeckung drohte, nahm Pfarrer Joseph Emonds das Ehepaar in seinem Pfarrhaus im Euskirchener Stadtteil Kirchheim auf. Er half auch weiteren Verfolgten zur Flucht. Insgesamt hat Yad Vashem bislang rund 25.300 Menschen als "Gerechte unter den Völkern" ausgezeichnet. Unter ihnen sind rund 550 Deutsche, etwa die Unternehmer Berthold Beitz (mehr) und Oskar Schindler. K2M

 

 

 

 

 


 

 

 

FRANK BAUER 

Die Gelassenheit

der Dinge

(Foto: Ausschnitte

Öl auf Leinwand, 2017)

 

17.11.2017 - 13.01.2018

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