rheinische ART
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rheinische ART 06/2014

Archiv 2014

NEW YORK 
Fest in den Händen des Rheinlands

 

Rheinische Freunde der Kunst dürften sich in diesem Sommer in New York heimisch fühlen. Parallel zur großen und gefeierten Retrospektive von Sigmar Polke im Museum of Modern Art (MoMa) zeigt der Artists Space New York die Ausstellung „Leben mit Pop. Eine Reproduktion des Kapitalistischen Realismus“, eine Produktion der Kunsthalle Düsseldorf.

 

 

DAS BILD WURDE AUS

©GRÜNDEN

ENTFERNT.

 

Reiner Ruthenbeck Leben mit Pop - Eine Demonstration für den kapitalistischen Realismus, 1963 - Aus dem Archiv künstlerischer Fotografie der rheinischen Kunstszene (AFORK) – Stiftung Museum Kunstpalast © VG Bild-Kunst, Bonn 2014

 

Der Artists Space – einer der renommiertesten Künstlervereine weltweit – setzt sich mit der Übernahme der Ausstellung über die deutsche Pop-Art als erste US-amerikanische Institution intensiv mit dem deutschen Phänomen des „Kapitalistischen Realismus“ auseinander.

 

Kapitalistischer Realismus Der Begriff, vor fünfzig Jahren von Manfred Kuttner, Konrad Lueg, Sigmar Polke und Gerhard Richter geprägt, gilt als Synonym für eine kurze Periode westdeutscher Nachkriegskunst. Die Schau dokumentiert die Aktionen der Jahre 1963 bis 1966, in denen die Künstler den Begriff selbst verwandten, und schließt chronologisch mit einer Dokumentation zu René Block, der das Label für seine Galerietätigkeit in Berlin übernahm und politisierte. Wichtiger Vorläufer und Inspirationsquelle war die rheinländische Fluxus-Bewegung, der eine gesonderte Sektion gewidmet ist.

 

Deutsche Pop-Art In Anlehnung an die Düsseldorfer Ausstellung (mehr) zeigt der Artists Space New York die für den Kapitalistischen Realismus typische Bildwelt in einer Auswahl von mehr als 50 Werken der Künstler in Form fotografischer Reproduktionen.
     Analog zur amerikanischen Pop Art lehnten die Künstler eine expressive und metaphorische Ausdrucksweise ab und wandten sich stattdessen dem Trivialen ihrer direkten Umgebung zu: Konsumartikel und Werbemotive, Interieur und banale Alltagsgegenstände, Frauenbilder, Porträts, bürgerliche Sehnsuchtsorte und vermeintliche Exotik, Freizeitvergnügen, Wettkampf und Sport. Indem sie das Wirtschaftswunder mit seinen fragwürdigen Versprechen auf ein besseres Leben ins Bild setzten und die bürgerlichen Klischees, Werte sowie Verdrängungsmechanismen der Nachkriegszeit zur Schau stellten, dokumentierten sie gleichzeitig ein Stück deutsche Zeitgeschichte.

 

Eine Aktualisierung erfährt die Schau durch den Beitrag des amerikanischen Konzeptkünstlers Christopher Williams, Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie und ab Ende Juli 2014 ebenfalls mit einer Retrospektive am Museum of Modern Art (MoMa) vertreten. Für die Ausstellung hat er ein Filmprogramm zusammengestellt, welches sowohl Künstlerfilme als auch Hollywoodproduktionen und Werbeclips umfasst. Diese sind auf Monitoren wie Kommentare an unterschiedlichen Stellen in der Schau platziert.

rART

 

Die Ausstellung ist vom 9. Juni bis zum 17. August 2014 in New York zu sehen
Mehr unter www.artistsspace.org

 

► Kuratoren: Elodie Evers, Magdalena Holzhey, Gregor Jansen
Kuratorin der Sektion Fluxus und zu René Block: Susanne Rennert

 

 

 

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