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rheinische ART 11/2013

 

ARCHIV 2013 

Michael-Horbach-Stiftung zeigt Axl Klein

 

ZORN

 

In seiner Portraitserie ZORN setzt sich der Saarbrücker Fotograf Axl Klein eindrucksvoll mit dem elementaren Gefühl des Zorns im menschlichen Leben auseinander. Einerseits gilt Zorn als Todsünde, andererseits ist er aber auch ein kraftvoller Motor für menschlichen und zivilisatorischen Fortschritt. Ausgestellt sind 55 großformatige Portraits in den Kunsträumen der Michael-Horbach-Stiftung in Köln.

 

Axl Klein, D. Thomas aus der Serie ZORN 

 

Axl Klein, Anke Engelke aus der Serie ZORN

 

Axl Klein, Axel Prahl aus der Serie ZORN

WIE TRITT Zorn in den Gesichtern von Menschen in Erscheinung? Wie wirkt er, wenn man ihn aus allernächster Nähe betrachtet? In 55 Gesichtern prominenter Personen des öffentlichen Lebens – Schauspieler, Moderatoren, Musiker, Autoren - kann der Besucher dem Ausdruck des Zorns nachgehen. Als Betrachter ist er Zuschauer, unbeteiligt am Ausbruch des Zorns, und doch Beteiligter, denn die Portraitierten schauen ihn unmittelbar an. Der Betrachter ist in der Lage, alle Facetten des Zorns bis in die kleinsten Regungen der Mimik und des Blicks nachzuempfinden.

   Die Portraitierten zeigen sich in einer entfesselten Art, die im Alltag und in der Öffentlichkeit normalerweise vermieden wird, denn Zorn ist auch ein intimer Gemütszustand. Klein legt den Fokus dabei auf die Augen, die Zentrum und Angelpunkt des Gesichts bilden und die „Leinwand unserer Emotionen“, so die Stiftung, sind.

   Das Projekt ZORN steht unter der Schirmherrschaft von Amnesty International. Die Erlöse aus den Bildverkäufen und das Autorenhonorar von Axl Klein gehen an die Hilfsorganisation. Für die Serie portraitieren ließen sich unter anderen Barbara Auer, Hugo Egon Balder, Dietmar Bär, Gabi Bauer, Frank-Markus Barwasser, Meret Becker, Carolyn Breuer, Peter Brugger, Jochen Busse, Thomas D, Samy Deluxe, Olli Dittrich, Anke Engelke, Herbert Feuerstein, Annette Frier, Guildo Horn, Henning Krautmacher, Bettina Lamprecht, Magdalena Neuner, Wolfgang Niedecken, Axel Prahl, Konstantin Wecker, Oliver Welke, Roger Willemsen und Ranga Yogeshwar.

 

 Michael Horbach gründete 2000 die gleichnamige Stiftung, die Entwicklungsprojekte in Ländern der sogenannten Dritten Welt fördert und sozial engagierten Künstlern eine Plattform bietet. Schon während seiner Unternehmertätigkeit hat er sich einen Namen als Sammler und Galerist gemacht. Von 1986 bis 1991 führte er neben seinem Unternehmen die Galerie von Hans Jürgen Müller in der Kölner Schaafenstraße weiter mit Künstlern wie Blalla W. Hallmann, Thomas Huber, Marie-Jo Lafontaine und Heinz Zolper.

 

 Die Stiftung vergibt alle zwei Jahre einen mit 10.000 Euro dotierten Fotopreis. Preisträger 2013 ist der deutsche Fotograf Thomas Karsten. Bisherige Preisträger waren 2003 die kolumbianische Fotografin Lucana, 2005 die Kölner Fotokünstlerin Bettina Flitner und 2007 der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado. 2009 ging der Preis an die beiden kubanischen Fotografen Raul Cañibano und Juan Carlos Alom. Im Jahr 2011 wurde der Preis der mexikanischen Fotografin Flor Garduño verliehen.
ruwoi

 

Die Ausstellung „Axl Klein – Zorn“ ist bis zum 4. November 2013 zu sehen.
Kunsträume der Michael Horbach Stiftung
Wormser Str. 23 (Hinterhaus)
50677 Köln
Tel. 0221 / 29993378

Öffnungszeiten
SO 11 - 13 Uhr
MI + FR 14 - 17 Uhr sowie nach Vereinbarung

 

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