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rheinische ART 10/2013

ARCHIV 2013 

Im Kölnischen Stadtmuseum 

Adenauer-Portrait zurück in Köln

 

Als Oberbürgermeister prägte Konrad Adenauer die Domstadt Köln zwischen 1917 und 1933 außerordentlich. Und doch fehlte im Bestand des Kölnischen Stadtmuseums bis jetzt ein repräsentatives Portrait von ihm aus jener Zeit. Eine Leihgabe der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus (StBKAH) konnte diese Lücke jetzt schließen.

 

 

Eduard Horst, Konrad Adenauer, 1928 ©Kölnisches Stadtmuseum / StBKAH

 

Die Geschichte des Gemäldes lässt sich nicht lückenlos erzählen. Es stammt vom Künstler Eduard Horst, der es auf das Jahr 1928 datierte. Bekannt wurde es als Titelmotiv der Zeitschrift „Jugend“ anlässlich der Kölner PRESSA-Ausstellung im selben Jahr. Durch einen glücklichen Zufall gelangte das Portrait – leider in desolatem Zustand - als zusammengerollte Leinwand in die Konrad Adenauer-Stiftung in Rhöndorf. Dort ließ man das Bild, das zu den wenigen Adenauer-Portraits aus dessen Zeit als Kölner Oberbürgermeister zählt, restaurieren.
    Der Maler Eduard Horst wurde 1892 in Köln geboren, war Absolvent der Düsseldorfer Kunstakademie und nach 1945 ein bekannter Portrait- und Kirchenmaler. Seit 1940 lebte und arbeitete er in Bad Honnef, wo er auch 1977 verstarb. 1960 gestaltete Horst im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz Chor und Langhaus der Rhöndorfer Kirche als Geschenk für Bundeskanzler Adenauer.
   Das Wirken von Konrad Adenauer (1876 – 1967) hat in Köln bis auf den heutigen Tag Spuren hinterlassen. Die Wiedergründung der Kölner Universität 1919 geht ebenso auf ihn zurück wie der Bau der Messe nach 1923 und die Ansiedlung der Ford-Werke 1930. Adenauer stärkte die Infrastruktur der Stadt – erwähnt seien nur der Bau der Mülheimer Brücke und des Niehler Hafens oder auch der kreuzungsfreien Schnellstraße zwischen Köln und Bonn, der heutigen A 555. Er holte die zivile Luftfahrt (Flughafen Butzweilerhof) ebenso in die Stadt wie das damals junge Medium Hörfunk, den heutigen WDR. Bei all dem ging der Blick des gestaltungsfreudigen Stadtoberhaupts weit über die Grenzen Kölns hinaus. Für Adenauers Lieblingsprojekt, den Grüngürtel, sind die Kölner ihm heute noch dankbar.
rART

 

 

 

 

 

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