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rheinische ART 03/2013

 

ARCHIV 2013

China schwächelt – USA wieder stärkster Markt

 

Kunstmarkt weltweit

 

Dem TEFAF – Kunstmarktbericht (2013 mit den Schwerpunkten China und Brasilien) zufolge ist das scheinbar unaufhaltsame Wachstum des chinesischen Kunst- und Antiquitätenmarkts zum Stillstand gekommen. Er ging 2012 um beinahe ein Viertel zurück, wodurch die USA ihre traditionelle Vormachtstellung als weltweit größter Kunstmarkt wiedererlangt hat.

 

DER BERICHT zeigt auch, dass aufgrund des abnehmenden Wirtschaftswachstums und der anhaltenden Ungewissheit auf dem Weltwirtschaftsmarkt der weltweite Kunst- und Antiquitätenmarkt 2012 um 7 % auf 43 Mrd. Euro zurückging. Laut des Berichts minimieren viele Kunstkäufer ihr Risiko, indem sie vorrangig Werke von namhaften Nachkriegs- und von anerkannten Gegenwartskünstlern aus dem Spitzensegment erwerben.
   Umfassend iinformiert die Studie auch über den brasilianischen Kunstmarkt, einem der weltweit wichtigsten Wachstumsmärkte. Die Verkaufszahlen für 2012 beliefen sich auf diesem Kunstmarkt auf geschätzte 455 Mio. Euro, was in etwa 1 % des weltweiten Umsatzes entspricht. Die Kaufkraft der wachsenden Zahl von wohlhabenden Kunstsammlern im Land sei der Hauptgrund, dass Brasilien an Bedeutung für den Kunstmarkt gewonnen hat. Einschränkende Steuer- und Einfuhrbestimmungen seien jedoch noch immer ein nicht unwesentlicher Stolperstein für die internationale Entwicklung des brasilianischen Kunstmarkts.

 

Die wichtigsten Ergebnisse des Berichts sind:

 

■ Abnehmendes Wirtschaftswachstum und anhaltende Ungewissheit in der Weltwirtschaft haben auch auf dem Kunstmarkt 2012 ihre Spuren hinterlassen und der weltweite Umsatz fiel um 7 % von 46,3 Mrd. Euro auf 43 Mrd. Euro.

■ Ein Schlüsselfaktor für die Verschlechterung war der Rückgang des chinesischen Markts. Der Hauptwachstumsmotor, Auktionsverkäufe in China, verringerte sich 2012 um 30%.

■ Ein Gegengewicht zur rückläufigen Entwicklung in China bildete jedoch eine Verbesserung der US-Verkaufzahlen um 5% auf 14,2 Mrd Euro.

■ 2012 gab es weitere Veränderungen auf dem weltweiten Kunstmarkt. Die USA erlangte mit 33% (4 % mehr als 2011) ihre Führungsposition zurück während Chinas Anteil um 25 % sank (Abnahme von 5 %). Großbritannien blieb mit 23 % (Zunahme von 1 %) auf dem dritten Platz.

■ Wirtschaftliche und politische Unsicherheit haben für Volatilität auf vielen Anlagemärkten und für eine Abwanderung zu sicheren Standardwerten und risikoärmeren Vermögenswerten gesorgt. Ein ähnliches Bild bietet sich im Kunstbereich: Die Werke von namhaften Künstlern aus dem Spitzensegment erzielten die besten Preise.

■ Nachkriegs- und zeitgenössische Kunst machten mit 43 % den größten Anteil des Marktes aus. Dieses Segment legte stark zu und die Auktionsverkaufszahlen stiegen um 5 % auf nahezu 4,5 Mrd. Euro, dessen höchstem, bisherigen Wert.

■ Moderne Kunst bildete den zweitgrößten Anteil mit 30 % des Kunstauktionsmarkts. Nachdem jedoch 2011 ein Höchststand von 3,8 Mrd. Euro erreicht wurde, sanken die Auktionsverkäufe 2012 um 17 % auf 3,2 Mrd. Euro herab.

■ Die Verkaufszahlen im Kunsthandel verringerten sich um 4 % auf geschätzte 22,2 Mrd. Euro. Wie auch auf dem Auktionsmarkt, gab es Unterschiede bei verschiedenen Marktsegmenten, wobei das untere Marktsegment die schwächste Entwicklung aufwies.

■ Das Transaktionsvolumen auf dem Weltmarkt verringerte sich 2012 um etwas weniger als 4 % auf 35,5 Mio. Euro. Dies entspricht einem Rückgang von nahezu 30 % im Vergleich zum Boom-Jahr 2007 vor der Rezession.

 

Der Bericht wurde von Dr. Clare McAndrew zusammengestellt, einer Kulturwirtschaftlerin, die sich auf den Markt für bildende und angewandte Künste spezialisiert hat.


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