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rheinische ART 12/2011

 

 

Archiv 2011: aus "Kultur + Politik"

Erfolgreiche Projekte des Kulturhauptstadtjahres RUHR.2010 werden fortgeschrieben

 

Stärkung Ruhr

 

Dass ein so gewaltiges Unterfangen wie die RUHR 2010 nicht als einsamer Lichtstrahl vergehen darf, liegt bei den getätigten monetären Einsätzen von Bund, Land, Kommunen und privaten Sponsoren zu diesem Großereignis auf der Hand. Die Landesregierung will nun mittels nachhaltiger institutioneller Strukturen die Konsolidierung und einen weiteren Ausbau des Erreichten bewirken. Ein begrüßenswerter Schritt. Die Neuaufstellung der Nachbarregion Ruhr kann zweifellos dem Rheinland vor allem aus internationaler Sicht langfristig durchaus zur Stärkung gereichen. Doch auch hierzu werden Konzepte vonnöten sein. Da nun das ewige Damoklesschwert Neuwahlen in NRW wohl definitiv zur Seite gelegt werden darf, ist die politische Gestaltungsfreiheit für die nächsten Jahre da. Man darf gespannt sein.
Irmgard Ruhs-Woitschützke


Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

 

Kulturministerin Ute Schäfer (SPD)

Kulturministerin Ute Schäfer will den Schub nutzen, den das Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 für das Ruhrgebiet gebracht hat. "Die besten Projekte des Kulturhauptstadtjahres, die vielen Verbindungen, Netzwerke und Synergien, die entstanden sind, müssen erhalten und weitergeführt werden. Deshalb werden wir gemeinsam mit dem Regionalverband Ruhr diesen positiven Wandel des Ruhrgebiets weiter unterstützen und voranbringen", erklärte Schäfer anlässlich der offiziellen Übergabe des Staffelstabs der RUHR.2010 GmbH in die Hände des Regionalverbandes Ruhr (RVR), der Kultur Ruhr GmbH, der Ruhr Tourismus GmbH und des European Center for Creative Economy (ECCE).


Das Land und der Regionalverband Ruhr (RVR) hatten Mitte Oktober ein gemeinsames Konzept zur Nachhaltigkeit des Kulturhauptstadtjahres vereinbart. Das Kulturministerium und der RVR wollen jährlich je 2,4 Millionen Euro bereitstellen, um im Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 entwickelte Netzwerke, regionale Partnerschaften und Kooperationen mit insgesamt 4,8 Millionen Euro zu fördern.


Der Regionalverband Ruhr koordiniert mit einer neuen Stabstelle künftig die Entwicklung der Kultur in der Metropole Ruhr. Darüber hinaus veranstalten Land und RVR ab 2012 jährlich eine programmatische "Kulturkonferenz Ruhr" zu aktuellen Fragen der regionalen Kulturpolitik.


Die Kultur Ruhr GmbH, derzeit u. a. verantwortlich für die Durchführung der Ruhrtriennale, wird um die eigenständige Programmsäule "Künste im urbanen Raum" erweitert. Das Land NRW und der Regionalverband Ruhr sind mit Abstand die beiden größten Gesellschafter der GmbH mit Sitz in Gelsenkirchen.


Die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) hat im Kulturhauptstadtjahr erfolgreich die Metropole Ruhr national und international als Ziel für Städtereisen beworben. Dieser Weg soll durch die touristische Vermarktung der "Kulturmarke Ruhr" weiter fortgeführt werden. Zudem wird die RTG, wie schon bei der bekannten "Extraschicht", als Veranstaltungsagentur identitätsstiftende, regionale Großereignisse mit breiter Bürgerbeteiligung, ähnlich dem Day of Song, konzipieren und durchführen.


Durch das "European Center of Creative Economy" und die wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH (wmr) soll die begonnene Entwicklung der Kreativwirtschaft in einer gesicherten Trägerstruktur fortgeführt werden.


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