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rheinische ART 06/2014

Archiv 2014

AUSSCHREIBUNG
Videonale.15 – Call for entries

 

Vom 27. Februar bis zum 19. April 2015 findet in Bonn die 15. Ausgabe der Videonale statt, die damit ihr 30-jähriges Jubiläum feiert. Zum Thema “The Call of the Wild” lädt das Festival nun weltweit Künstler ein, Bewegtbildarbeiten zum Wettbewerb einzusenden. Die von einer internationalen Experten-Jury ausgewählten Werke werden in der VIDEONALE.15-Ausstellung im Kunstmuseum präsentiert.

 

 

„The wild and the fantastic enter the frame of visibility in the form of an encounter between the semi-domesticated and the unknown, speech and silence, motion and stillness. Ultimately, the revolutionary is a wild space where temporality is uncertain, relation is improvised, and futurity on hold.“ (Jack Halberstam, Charming for the Revolution: A Gaga Manifesto. In e-flux journal #44, 2013)

 

Wie schreibt sich das Wilde heute ins bewegte Bild ein? In kaum einem anderen Kontext wurden die Ideen, Gefühle und Konzepte, die sich um den Begriff des Wilden ranken, facettenreicher interpretiert als in der Bildenden Kunst: Durch Bilder und Handlungen beschrieben Künstler es gleichermaßen als Ort der Rebellion und des Ausbruchs, der Freiheit, Lust und Selbstbestimmung, wie als Ort der Gefahr und Gewalt, der Abgrenzung, Unterwerfung und Abstoßung.
     Welche emotionalen, ästhetischen, sozialen und politischen Zustände können heute mit dem Begriff des Wilden erfasst werden? Birgt er das Potential für die Beschreibung neuer, noch unsicherer Handlungs-, Bild- und Denkräume, die sich beispielsweise ergeben durch die Revision überkommener Vorstellungen von Sexualität und Rasse, den Ruf nach neuen Formen der politischen und kulturellen Teilhabe, die Entgleisung vermeintlich kontrollierter Systeme im Rahmen von Bankenkrise und Überwachungsskandal, die Entstehung immer neuer digitaler Bildwelten und Handlungsoptionen? Und welchen Ausdruck finden die Bilder für diesen noch nicht näher bestimmten Zustand des Aufbruchs?

 

Anforderungen Zum Wettbewerb eingeladen sind alle Formen von experimentellen Bewegtbildarbeiten. Es gibt keine Einschränkung in Bezug auf die Dauer der eingesandten Arbeit, die geografische Herkunft oder das Alter der Künstler. Die eingesandte Arbeit darf jedoch nicht älter als zwei Jahre sein (entstanden nach dem 1.1.2012).

 

Die Videonale 1984 in Bonn gegründet, ist sie die internationale Plattform für Videokunst und zeitbasierte Kunstformen. Mit der kommenden Ausgabe begeht sie ihr 30-jähriges Jubiläum. Neben bereits international etablierten Künstlern wie Dara Birnbaum, Keren Cytter, Gary Hill, Christian Jankowski, Marcel Odenbach und Bill Viola legt sie einen besonderen Fokus auf die Präsentation von jungen aufstrebenden Künstlern.

 

Ausstellung + Festival Für die Schau werden zwischen 40-50 Arbeiten von einer international besetzten Experten-Jury ausgewählt und in einer siebenwöchigen Ausstellung im Kunstmuseum Bonn präsentiert. Unter den ausgewählten Werken wird der mit 5.000 Euro dotierte Videonale Preis der KfW Stiftung sowie der mit 3.000 Euro dotierte KfW Publikumspreis vergeben.
     Ein Festivalprogramm belebt die Ausstellung ebenso wie verschiedene Orte in der Stadt Bonn (Künstlergespräche, Diskussionsrunden, Führungen, Workshops, Performances, Kunstvermittlungsprogramme und Sonderpräsentationen).

 

Videonale on Tour Im Anschluss an die Ausstellung im Kunstmuseum Bonn werden die Arbeiten als „VIDEONALE.15 on Tour“ in weiteren internationalen Institutionen gezeigt. Arbeiten vergangener Videonalen waren unter anderem im Central House of Artists, Moskau / Russland, National Taiwan Museum of Fine Arts in Taichung /Taiwan, Insa Art Space, Seoul / Korea, Nationalgalerie von Bosnien-Herzegowina / Sarajewo, MONA Inner Spaces, Poznan / Polen zu sehen.

 

Bewerbungsschluss ist der 23. Juni 2014.
Alle Informationen und Anmeldeformulare unter v15.videonale.org

 

 

 

 

 

 

 

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