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rheinische ART 11/2014

Archiv 2014

KURZ NOTIERT

 Karneval in der NS-Zeit Es war doch anders, als so mancher Jeck es glauben machen wollte. Antisemitismus war durchaus ein Karnevalsthema im Rheinland der 30er Jahre. Ein jüngst in Bremen aufgefundenes historisches Filmdokument von 1936 enthält bislang unbekannte, sensationelle Aufnahmen des Kölner Rosenmontagszuges.
     Was den Streifen besonders wertvoll macht: er zeigt erstmals einen antisemitischen Mottowagen in bewegten Bildern. Der Wagen trägt den Spruch „Däm han se op d´r Schlips getrodde“ (Dem haben sie auf den Schlips getreten) und war bislang als Fotografien bekannt. Damit verhöhnte der Karneval die nach den Nürnberger Rassengesetzen entrechteten Juden, die zur Auswanderung gezwungen waren. Foto und Film dokumentieren damit den Zeitpunkt, an dem offener Antisemitismus im Kölner Karneval Raum griff. Die Fotografie war bereits im Kölner NS-Dokumentationszentrum im ELDE-Haus 2011 in Rahmen einer viel beachteten Sonderausstellung gezeigt worden (mehr).
     Der 13 Minuten lange Schwarz-Weiß-Film wurde mit Unterstützung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW und des Festkomitees Kölner Karneval von 1823 e.V. restauriert. Der Streifen lagerte im Filmarchiv des Landesinstituts für Schule in Bremen, das ihn dem Verein „Köln im Film“ zur Auswertung und Bearbeitung zur Verfügung stellte. Er wird mit einem weiteren Streifen am 4. Dezember 2014 um 19 Uhr im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, Appelhofplatz 23-25, bei einem Filmabend zum Thema „Karneval in der NS-Zeit“ erstmals öffentlich gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Filme:
1. Der Kölner Rosenmontagszug von 1936 Autor /Kamera unbekannt, D 1936, 18 Min.; Musik zum Stummfilm: filmsirup 2014
2. „Heil Hitler und Alaaf!“ ein Film von Carl Dietmar und Thomas Förster, D 2008, 43 Min.,

K2M

 

 

 

 

 

 


 

 

  

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