rheinische ART
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rheinische ART 04/2014

Archiv 2014

STARKE GESICHTER FÜR DUISBURG
Auf Augenhöhe 
Ein fotografisches Bekenntnis zur Stadt

 

Die Stadt Duisburg wird mit vielen negativen Ereignissen assoziiert. Zu diesen gehören das Love-Parade- Unglück mit folgender Verantwortungslosigkeit, die mittlerweile rückgebaute Aufstockung des Museums Küppersmühle, die magere finanzielle Ausstattung des bekannten Lehmbruck-Museums, die explodierenden Kosten beim Bau des Landesarchivs...

 

Duisburg als aufstrebende Stadt? Gebetsmühlenartig wurde diese Vision im Rahmen der „Ruhr2010“ beschworen. Doch was in den Medien als Thema dominiert, ist die starke Zuwanderung bildungsferner Migranten. Duisburg, eine Rheinstadt, mit starker Anziehungskraft für Arme?

 

Stark Die erfolgreichen Seiten stehen nicht im Fokus des öffentlichen Interesses. Der Hafen beispielsweise ist ohne Frage ein immer bedeutender werdendes internationales Verkehrsdrehkreuz, und dies nicht nur für die Binnenschifffahrt, die Universität Duisburg-Essen wird immer namhafter und der gelungene Ausbau des alten Binnenhafens darf als architektonisches Beispiel für die Schaffung lebenswerten Wohn- und Geschäftsraums angesehen werden.
     Für den Duisburger Fotografen Friedhelm Krischer ist der gegenwärtige negative Trend seiner Stadt ein dringender Anlass, jetzt etwas tun zu wollen. Vor über einem Jahr startete er „AUF AUGENHÖHE - ein positives Bekenntnis zur Stadt“. Über 70 seiner Fotoarbeiten werden nun in der cubus-kunsthalle in Duisburg präsentiert.


Zeitgenossen Denn Duisburg ist nicht nur die Summe seiner Straßen, Plätze und Gebäude, seiner Einrichtungen für Kultur, Bildung, Freizeit und Sport. Geprägt wird die Stadt in erster Linie durch ihre Menschen. Friedhelm Krischer hat Duisburger Zeitgenossen in sein Studio eingeladen und sie bei der Sitzung aufgefordert, an ihr Duisburg oder an ein besonders Projekt zu denken. Die Protagonisten wurden innerhalb eines strengen, vorgegebenen Sujets - das hieß in diesem Falle Kopfbild vor schwarzem Hintergrund - fotografiert und die Fotos dann überlebensgroß auf 1x1 Meter vergrößert. Dogmatisch, ohne Pose und ohne weitere Bearbeitung der Aufnahme durch den Fotografen.


Gesichter Die gezeigten Portraits wirken selbstbewusst und authentisch. Auffallend ist die Vielfältigkeit des menschlichen Antlitzes, der persönliche Gesichtsausdruck und der entscheidende Blick. Eine Momentaufnahme, die Stärke zeigt. Durch die Größe der Ausstellungsexponate und die fotografische Fokussierung auf die Augen ist ein bemerkenswertes Portfolio entstanden. Die beeindruckende Reihe von 70 Charakteren ist eine Metapher für Duisburgs starkes Gesicht.
     Im Vorwort zum Katalog schreibt Krischer: „Mir persönlich zeigen diese Fotografien und die damit verbundenen Begegnungen, warum ich gerne in dieser Stadt lebe und arbeite.“ Das Projekt ist als offenes Projekt angelegt und soll weiter fortgesetzt werden.
ruwoi

 

Die Ausstellung „Auf Augenhöhe – ein fotografisches Bekenntnis zur Stadt, Fotoportraits von Friedhelm Krischer“ sind bis zum 4.5.2014 zu sehen. (Verlängert bis zum 15.Mai 2014)
cubus kunsthalle
Friedrich-Wilhelm-Str. 64
47051 Duisburg
Öffnungszeiten
MI - SO 14 – 18 Uhr

 

 Die fotografierten Personen bilden einen Querschnitt aus vielen gesellschaftlichen Lebensbereichen. Die Auswahl ist subjektiv. Zu sehen sind u.a. Dr. Nikolaus Schneider, Anja Lerch, Josef Krings, Benno Lensdorf, Peter Bursch, Avi Kaiser, Gabriela Grillo, Gerald Kassner, Kai Magnus Sting, Sören Link, Ivica Grlic, Bernard Dietz.

 

 

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