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rheinische ART 09/2014

Archiv 2014

INSEL HOMBROICH
Siza Pavillon

 

Die Initiative „Bauen mit Backstein“ verlieh den Fritz-Höger-Preis 2014 an den von Álvaro Siza /Porto und Rudolf Finsterwalder /Stephanskirchen für die Raketenstation Hombroich entworfenen Siza Pavillon (mehr).

 

Der Siza Pavillon auf der Raketenstation in Neuss der Museumsinsel Hombroich ©Foto Hombroich

 

Rudolf Finsterwalder nahm den Preis im Deutschen Architekturzentrum Berlin entgegen. „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung, auch weil die Jury unabhängig ist und der Fritz-Höger-Preis international einen guten Ruf genießt", erklärte der Architekt. Die Jurymitglieder Andreas Meck (Gesamtsieger Fritz-Höger-Preis 2011 für Backstein-Architektur, meck architekten, München), Alexander Schwarz (Partner und Design Director David Chipperfield Architects, Berlin), Enrique Sobejano (Nieto Sobejano Arquitectos, Madrid) Heiner Farwick (Präsident Bund Deutscher Architekten BDA) und Kaye Geipel (stellvertretender Chefredakteur des Architektur-Magazins Bauwelt) wählten unter mehr als 500 Einreichungen neun Preisträger aus, von denen der Siza Pavillon den Hauptpreis erhielt.

 

Die Jury beeindruckte, wie die Architekten Material- und Formaspekte, die Erwin Heerich mit seinen begehbaren Skulpturen im Museum Insel Hombroich vorgegeben hatte, rezipierten und weiterentwickelten. Der 2009 fertiggestellte Siza Pavillon füge sich in einzigartiger Weise in die Landschaft ein und verfolge so einen poetischen Naturbegriff. Ebenso wie bei den Pavillons von Erwin Heerich ist die Fassade des Siza Pavillons mit unregelmäßigen Klinkern aus Abbruchhäusern bekleidet, wenn auch in einem dunkleren Farbton. Mit der Verarbeitung von gebrauchtem Material haben die Architekten die zeitlose Qualität des Backsteins hervorgehoben. Im Innern fasziniere das Gebäude durch seine Blickachsen und die durchlaufende Decke aus massiven Eichenholzbalken, die mit Dielenboden, Fenstern und Türen aus Eichenholz harmoniere.

 

► Der erstmals in 2008 ausgelobte Fritz-Höger-Preis für Backstein-Architektur ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und wird alle drei Jahre von der Initiative Bauen mit Backstein - dem Zusammenschluss der 14 führenden Backsteinhersteller in Deutschland - verliehen. Seit 2011 wird der Wettbewerb von dem Bund Deutscher Architekten BDA partnerschaftlich unterstützt.

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