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rheinische ART 02/2017

Archiv 2017

EHRUNG
Kunstpreis der Künstler

 

Er ist schon eine Ehre, der „Kunstpreis der Künstler“. Wertschätzung, Bewunderung, Respekt – alles schwingt darin mit und das, was ihn so besonders macht ist: all die Anerkennung kommt von Künstlerkollegen.

 

Hermann Focke Faltskulptur, o.T. (2008), Foto © Hermann Focke

 

Anlass und Ort der Auszeichnung ist Die Grosse Kunstausstellung im Museum Kunstpalast. Preisträger 2017 ist Hermann Focke (*1924), der damit auch für sein Lebenswerk geehrt wird, der Förderpreisträger 2017 ist Daniel Kuge (*1984).

 

Zum Preisträger: Hermann Focke kam 1953 nach Düsseldorf und wurde an der Kunstakademie Meisterschüler von Ewald Mataré. Nach dem Tod Matarés wandte sich Focke abstrakten Arbeiten auf Papier zu. In den 1970er Jahren unternahm er ausgedehnte Studienreisen nach Ostasien und erlernte die Kunst der Kaligraphie. Es folgte eine Rückkehr zu Papierfaltarbeiten – mit denen er größere Bekanntheit erlangte - , zu abstrakten Skulpturen (auch aus Metall), deren Konstruktionen für den Betrachter immer geheimnisvoll sind. Ausgangspunkt seiner Arbeiten sind gleichmäßige Vielecke, vom Dreieck bis zum Dreizehneck. Das Ergebnis sind universelle Muster aus dem Nano-, Mikro- und Makrokosmos. Focke hat sein Leben lang als Künstler gearbeitet und sein Künstlertum gelebt, so der Verein zur Veranstaltung von Kunstausstellungen e.V., der den Preis Jahr für Jahr vergibt.
     In die Wiege wurde Focke das nicht gelegt. Während des Zweiten Weltkriegs musste der spätere Bildhauer als 14-Jähriger in einer Weberei arbeiten. Zuhause formte er einen Rattenfänger aus Ton und schaffte damit die Aufnahme in die Werkschule Münster. Mit 18 Jahren wurde er eingezogen und geriet in russische Gefangenschaft. Von 1950 bis 1953 studierte er an der Werkschule Münster bei Kurt Schwippert und Hugo Kükelhaus.

 

Zum Förderpreisträger: Nach einem Studium der Visuellen Kommunikation mit dem Schwerpunkt Fotografie an der FH Düsseldorf nahm Daniel Kuge ein Studium an der HBK Braunschweig mit den Schwerpunkten Malerei und Bildhauerei auf. Neben Gruppenausstellungen waren seine Werke in Einzelausstellungen in Lissabon und in Inisheer in Irland zu sehen. Auf „Der Grossen“ 2016 war er mit einem dreiteiligen Kunstwerk Acryl auf MDF zu sehen. Der Düsseldorfer Wissenschaftler Christian Jendreiko schrieb über seine Bilder: „Daniel Kuges intensive Beschäftigung mit der digitalen Fotografie hat auf die analoge Bildproduktion, wie er sie betreibt, abgefärbt. Seine Bilder sind handgemachte Simulation einer Kunst ohne Menschen. Das ist der Traum, den er träumt, wenn er seine Bilder schnitzt.“
rART

 

Die Grosse Kunstausstellung läuft vom 18.02.2017 – 12.03.2017 im
Museum Kunstpalast
Kulturzentrum Ehrenhof
Ehrenhof 4 – 5
40479 Düsseldorf


 

 

 

   

 

 

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