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rheinische ART 10/2016

Archiv 2016

KURZ NOTIERT

Adolph von Menzel Blick über die Dächer von Schandau Foto©Stadt Köln

 

 Restitution Die Stadt Köln restituiert die Zeichnung „Blick über die Dächer von Schandau“ von Adolph von Menzel (1815-1905) aus dem Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud an die Erben von Elisabeth Linda Martens. Damit erkennt der Rat der Stadt an, dass Elisabeth Linda Martens im Dezember 1938 als Opfer des Nationalsozialismus gezwungen war, die Zeichnung zu veräußern. Das Blatt gelangte im Oktober 1939 in die Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums.
     In einem vom Museum und der Stadt Köln mit Unterstützung der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste durchgeführten Forschungsprojekt ist die Zeichnung als ein möglicher NS-verfolgungsbedingter Entzug erkannt und erforscht worden.
     - Im Rahmen der Forschung wurde festgestellt, dass die Zeichnung ursprünglich zur Kunstsammlung des Hamburger Rechtsanwaltes Dr. Albert Martin Wolffson gehörte und als Erbe an seine Tochter Elsa Helene Cohen, geb. Wolffson, gelangte. Aufgrund ihrer jüdischen Abstammung war sie spätestens Ende der 1930er Jahre von antisemitischen Verfolgungsmaßnahmen betroffen und konnte nicht mehr frei über ihre Vermögenswerte verfügen. Cohen emigrierte zusammen mit der Familie ihres einzigen Sohnes in die Vereinigten Staaten. Ihr Sohn, der Jurist Dr. Gerhard Otto Martens (früher Cohen), war bereits am 30. September 1933 mit sofortiger Wirkung und ohne Pension als Richter beim Landgericht Hamburg aufgrund des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums entlassen worden. Im Kontext dieser Verfolgungsmaßnahmen und der bevorstehenden Emigration gab Elsa Helene Cohen die Menzel-Zeichnung innerfamiliär an ihre nichtjüdische Schwiegertochter Elisabeth Linda Martens weiter, vermutlich um antisemitische Beschränkungen und Abgaben zu umgehen. Elisabeth Linda Martens verkaufte die Zeichnung am 31. Dezember 1938 an Hildebrand Gurlitt. Dieser gab das Objekt 1939 an die Galerie Gerstenberger, Chemnitz, in Kommission, wo es das Wallraf-Richartz-Museum noch im selben Jahr erwarb. ruwoi

 

 

 

 

 

 


  

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